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Eurodesk wird sein Beratungsangebot fortsetzen

Die Zukunft des europäischen Beratungsnetzwerkes Eurodesk war Gegenstand der Diskussion in der Youth Working Party (Ratsgruppe Jugend) am 24.10.2012 in Brüssel. Eurodesk und die Europäische Kommission waren zur Berichterstattung eingeladen. Ziel der Gespräche zwischen den Mitgliedsstaaten und der Europäischen Kommission war es, die notwendige Unterstützung für einen Relaunch des Europäischen Jugendportals zu gewährleisten, ohne die bisherigen Kernaufgaben von Eurodesk aufzugeben.
 
Seitens der Mitgliedsstaaten bestand die Befürchtung, dass Eurodesk durch eine einseitige Fokussierung auf das Europäische Jugendportal nicht mehr in der Lage sein würde, eine regionale und lokale Einbindung von Beratungsdienstleistungen in nationale Strategien zu leisten. Die Mitgliedsstaaten machten daher deutlich, dass sie ein vitales Interesse an der Informations- und Beratungstätigkeit von Eurodesk in Jugendmobilitätsfragen und in der Förderberatung haben. Weiterhin wiesen die Mitgliedsstaaten darauf hin, dass sie bei den geplanten Änderungen, die eine wesentliche Auswirkung auf die Dienstleistungen von Eurodesk haben, in der Diskussion um die Ausgestaltung der Richtlinien, der sogenannten Terms of Reference, von ihrem Recht der Mitsprache Gebrauch machen. Der Relaunch des Europäischen Jugendportals wird jedoch auch von den Mitgliedsstaaten unterstützt. Die Zukunft von Eurodesk wird auf europäischer Ebene stark mit dem Europäischen Jugendportal verbunden sein, allerdings ohne die bisherigen Beratungsleistungen aufzugeben.

Auf dem europäischen Netzwerktreffen in Kopenhagen vom 25. bis 28.10.2012 machten die anwesenden Vertreter der Europäischen Kommission deutlich, dass sie diese Wünsche respektieren und ein neuer Vorschlag zu den Terms of Reference vorgelegt und abgestimmt wird. Dies wird spätestens bis Ende November 2012 erfolgen. Die Terms of Reference sind die Grundlage für den Arbeitsplan 2013.

Auf der Generalversammlung von Eurodesk am 27.10.2012 in Kopenhagen fanden turnusmäßig Neuwahlen für den Vorstand statt. Reinhard Schwalbach wurde als Präsident für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Weitere Mitglieder im Executive Committee sind Claire Conlon (FR), Giovanni Macchioni (IT), Evaldas Rupkus (LT) und Sofie van Zeebrock (BE/Flandern).

Redaktion: Christian Herrmann

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