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Europäische Union hat entschieden: 2018 wird Europäisches Jahr des Kulturerbes

Die Europäische Union hat entschieden, dass 2018 Europäisches Jahr des Kulturerbes wird. Es rückt so die Kulturgemeinschaft Europa wieder ins Bewusstsein. Es kann damit dazu beitragen, dass das Verbindende wieder über das Trennende gestellt wird.

Unter dem Motto SHARING HERITAGE wird das Europäische Kulturerbejahr in Deutschland von einer Vielzahl an Aktivitäten und Veranstaltungen geprägt sein. Es soll vor allem ein Jahr zum Mitmachen und Dabeisein werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Angeboten für Kinder und Jugendliche. Inhaltlich strukturiert sich das Jahr entlang von fünf Leitthemen:

  1. Europa: Austausch und Bewegung,
  2. Die Europäische Stadt,
  3. Europa: Grenz- und Begegnungsräume,
  4. Europa: Gelebtes Erbe,
  5. Europa: Erinnern und Aufbruch.

Das baukulturelle Erbe besitzt hier einen besonderen Stellenwert und dient als Erzählort auch für das grenzüberschreitende immaterielle Kulturerbe.

Einbringen kann sich jeder und jede. EU, Bund, Länder und Kommunen unterstützen ausgewählte Projekte durch Förderungen. Doch darüber hinaus werden alle Bürgerinnen und Bürger ebenso wie alle öffentlichen und privaten Träger, Bewahrer und Vermittler des kulturellen Erbes aufgerufen, aktiv mitzuwirken mit dem Ziel das kulturelle Erbe Europas zu entdecken, vorzustellen und zu erschließen.

Alle Vorhaben, die einen direkten europäischen Kulturerbebezug vorweisen und sich in einem der Leitthemen wiederfinden, können offizielle SHARING-HERITAGE-Beiträge werden. Alle Beiträge und Veranstaltungen rund um das Europäische Kulturerbejahr 2018 werden auf der digitalen Plattform sharingheritage.de präsentiert. Sie werden in die zentrale Öffentlichkeitsarbeit eingebunden und dürfen das Corporate Design des Jahres nutzen.

>>> Mitmachen bei SHARING HERITAGE

Das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK) koordiniert im Auftrag von Bund, Ländern und Kommunen den deutschen Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr und steht interessierten Organisationen und Personen gerne beratend und vermittelnd zur Seite. Kontakt: Björn Bernat (Fon: 030 32091-776: E-Mail: bjoern.bernat(at)bkm.bund.de).

Quelle: Deutsches Nationalkomitee für Denkmalschutz (DNK)

Redaktion: DIJA

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