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Europäisches Parlament fordert stärkere Anstrengungen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit

Plenarsaal des Europäischen Parlaments. Bildquelle: rakoellner / pixelio.de

Angesichts 5,3 Millionen junger Arbeitsloser sind zusätzliche Maßnahmen, um gegen die Jugendarbeitslosigkeit anzugehen, und weitere EU-Hilfen dringend erforderlich, sagen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments in einer Plenarsitzung am Donnerstag, den 17.7. 2014.

In einer verabschiedeten Entschließung fordert das Europäische Parlament, die Kommission sollte die Umsetzung der im vergangenen Jahr eingeführten Jugendgarantieprogramme wirksam überwachen und Mindeststandards für die Qualität von Ausbildungsstellen, angemessene Löhne und den Zugang zu Arbeitsvermittlungsstellen vorschlagen. Außerdem reichen die für die Beschäftigungsinitiative für junge Menschen veranschlagten 6 Mrd. Euro nicht aus und die Mittel dafür sollten erhöht werden.

Des Weiteren verlangt das Parlament von den Mitgliedstaaten, auf nationaler Ebene weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu ergreifen, insbesondere solche, durch die verhindert wird, dass die Schulausbildung vorzeitig abgebrochen wird, sowie umfassende Strategien für junge Menschen zu entwickeln, die weder eine Arbeit haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren. Die Mitgliedstaaten sollten auch auf EU-Programme wie den Europäischen Sozialfonds und ERASMUS+ zur Beseitigung von Armut und sozialer Ausgrenzung und zur Förderung des Unternehmertums zurückzugreifen.
In dem Text betonen die Abgeordneten, dass es für junge Menschen wichtig ist, auch im Rahmen eines Auslandsstudiums fachübergreifende Kompetenzen zu erwerben.

Quelle: Plenartagung Pressemitteilung 17-07-2014: www.europarl.europa.eu/news/de/news-room/content/20140714IPR52340/html/EU-soll-53-Millionen-jungen-Arbeitslosen-helfen-gute-Jobs-zu-finden

Redaktion: DIJA

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