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Europäisches Parlament verabschiedet Visa-Richtlinie

Europakarte und -flagge. Bildquelle: sunt / Fotolia

Am 11. Mai hat das Europäische Parlament die Richtlinie zur Mobilität von Angehörigen von Drittstaaten, die zum Studium oder zu Forschungszwecken in die Europäische Union (EU) einreisen, verabschiedet. DIJA.de berichtete im März 2013.

Die Richtlinie erleichtert es Studierenden und Forscher(inne)n, sich während ihres Aufenthaltes innerhalb der EU zu bewegen. Mit der neuen Regelung müssen sie den Staat, in den sie umziehen, nur über den Umzug und den Grund, zum Beispiel ein einsemestriges Studium, informieren, aber kein neues Visum mehr beantragen. Dies war bisher der Fall. Außerdem dürfen sie mindestens neun Monate nach Abschluss des Studiums oder der Forschungsarbeiten im Land verbleiben, um sich eine Arbeit zu suchen oder sich selbständig zu machen.

Für Praktikant(inn)en und Freiwillige im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes bietet die neue Richtlinie mehr Absicherung und einheitliche Bedingungen. Was Freiwillige in anderen Freiwilligendiensten, Schüleraustausch und Au-Pair-Aufenthalte angeht, bleibt die Richtlinie eher vage: "Die Mitgliedstaaten sollten die Möglichkeit haben, die Bestimmungen dieser Richtlinie auf Schüler, Freiwillige, die an einem anderen als dem  Europäischen Freiwilligendienst teilnehmen, sowie Au-pair-Kräfte anzuwenden, um ihnen die Einreise und den Aufenthalt zu erleichtern und ihre Rechte zu garantieren."

Die Richtlinie zum Nachlesen auf Deutsch

Weitere Infos zum Prozedere im Zuge der Verabschiedung der Richtlinie

Quelle: Europäisches Parlament, Europäisches Jugendforum

Redaktion: DIJA

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