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Europäisches Solidaritätskorps: Rat verabschiedet Verordnung

Europäisches Solidaritätskorps: Rat verabschiedet Verordnung
BildImage: Alterfalter - Fotolia

Der Rat hat am 27. September 2018 eine Verordnung über das Europäische Solidaritätskorps verabschiedet. Dies wurde möglich, nachdem er im Juni eine Einigung mit dem Europäischen Parlament erzielt hatte. Mit der Verordnung wird ein Rechtsrahmen geschaffen, der jungen Menschen im Rahmen des Europäischen Solidaritätskorps europaweit die Möglichkeit einer Freiwilligentätigkeit oder Mitarbeit in gemeinnützigen Projekten gibt.

Die wichtigsten Elemente der Verordnung sind Folgende:

  •  Das Europäische Solidaritätskorps wird jungen Menschen – aus der Europäischen Union ebenso wie aus beitretenden Ländern, Bewerberländern und potenziellen Bewerberländern, EFTA-Ländern und den Ländern des EWR, der Schweiz und den Ländern der Europäischen Nachbarschaftspolitik – im Alter von 18-30 offen stehen.
  • Vorgeschlagen wird ein breites Spektrum an Tätigkeiten, darunter Freiwilligentätigkeiten, Praktika, Jobs und Solidaritätsprojekte junger Menschen.
  • So soll das Solidaritätskorps die Gelegenheit bieten, öffentliche und private Einrichtungen dabei zu unterstützen, Zusammenhalt, Solidarität und Demokratie in Europa zu stärken, etwa durch den Einsatz gegen Armut und soziale Ausgrenzung, für Gesundheit oder durch die Mitarbeit bei der Aufnahme und Integration von Flüchtlingen.
  • Bestehende Verfahren, insbesondere aus den Programmen Erasmus+ und "Jugend in Aktion", die sich bewährt haben, sollen die Grundlage bilden.
  • Für die Jahre 2018 bis 2020 soll dem Europäischen Solidaritätskorps ein Budget von 375 600 000 € zur Verfügung stehen.

Die nächsten Schritte
Der Rat und das Europäische Parlament müssen die Verordnung jetzt noch unterzeichnen. Sobald dies geschehen ist, wird der Text im EU-Amtsblatt veröffentlicht und tritt tags darauf in Kraft.

>> Zum Text der Verordnung

Weitere Informationen zum Europäischen Solidaritätskorps unter: https://www.solidaritaetskorps.de/

[Quelle: Rat der EU, Pressemitteilung 525/18, 27.09.2018]

Redaktion: Cathrin Piesche

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