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Europass Mobilität durchbricht 200.000er-Marke

Person mit roten Schuhen steigt eine blaue Treppe hinauf. Bildquelle: Unsplash /pixabay.com

Im April 2016 wurde der Europass Mobilität in Deutschland zum 200.000sten Mal beantragt. Damit schrieb das im Oktober 2005 eingeführte Dokument seine Erfolgsgeschichte fort, zugleich ist Deutschland europaweit Spitzenreiter in Sachen Europass Mobilität.

Der Europass Mobilität dokumentiert im europäischen Ausland gesammelte Lernerfahrungen. Dabei ist es egal, ob es sich um ein Praktikum, einen Abschnitt der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder ein Auslandssemester im Studium handelt. Das Dokument macht nachvollziehbar, welche Fähigkeiten Lernende in dieser Zeit erworben haben: von beruflichen, organisatorischen oder sozialen Kompetenzen bis zu Sprach- und IT-Kenntnissen.

Grund für die deutsche Erfolgsgeschichte des Dokuments ist unter anderem, dass der Weg zum Dokument einfach ist. Ausstellende Institutionen können den Europass Mobilität über eine bedienerfreundliche Datenbank beantragen. Sofern bestimmte Qualitätskriterien erfüllt sind, können alle, die einen Lernaufenthalt im europäischen Ausland absolviert haben, das Dokument problemlos erhalten – zum Beispiel Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder Teilnehmende der Erwachsenenbildung.

Der Europass ist ein kostenloser Service der Europäischen Union. Er fördert die europäische Mobilität und unterstützt Bürgerinnen und Bürger bei der Darstellung ihrer Qualifikationen und Kompetenzen im Arbeits- und Lernumfeld. Dabei bietet er die Möglichkeit, Lernergebnisse zu dokumentieren und sichtbar zu machen. Er besteht aus insgesamt fünf Dokumenten: dem Europass Lebenslauf, dem Europass Sprachenpass, den Europass Zeugniserläuterungen sowie dem Europass Mobilität und dem Europass Diploma Supplement.

Weitere Infos zum Europass

Quelle: Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA beim BIBB)

Redaktion: DIJA

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