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Evaluiert: Migrationspartnerschaften der Schweiz mit Partnerstaaten bringen Mehrwert

Handschlag. Bildquelle: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

In den fünf bestehenden Migrationspartnerschaften der Schweiz mit den Partnerstaaten Serbien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nigeria und Tunesien werden die Interessen beider Parteien gleichermaßen berücksichtigt. Zu diesem Schluss kommt eine externe Evaluation. Weiter zeigt die Evaluation auf, dass regelmäßige Dialoge zu einer deutlichen Verbesserung der bilateralen Beziehungen führen – oft auch über die Migrationsthematik hinaus. Der Schweizer Nationalrat hatte den Bundesrat beauftragt, eine entsprechende Evaluation durchzuführen.

Die Bilanz des externen Evaluationsberichts der Maastricht Graduate School of Governance zur Wirkung der Migrationspartnerschaften als Instrument der schweizerischen Migrationsaußenpolitik fällt insgesamt positiv aus. Eine Migrationspartnerschaft ist demnach das geeignete Instrument, um die Zusammenarbeit mit Herkunfts- und Transitländern zu intensivieren – unter einer ausgewogenen Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten. Die involvierten Staaten verstehen die Zusammenarbeit als Partnerschaft auf Augenhöhe, in die sie ihre Anliegen einbringen und weiterentwickeln können. Ferner schafft der ganzheitliche und gemeinschaftliche Ansatz Vertrauen und Möglichkeiten für weitere Zusammenarbeit im Rahmen der bilateralen Beziehungen. Neben den traditionellen Themen Rückübernahme, Rückkehrhilfe, Visumpolitik oder Bekämpfung des Menschenhandels, sind weitere Anliegen fester Bestandteil der Migrationspartnerschaften.

Weitere Informationen dazu und die Evaluation (in Englisch) zum Nachlesen auf der Website des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements: www.ejpd.admin.ch/ejpd/de/home/aktuell/news/2015/2015-07-010.html

Quelle: Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Redaktion: DIJA

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