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Finnland übernimmt Vorsitz im Europarat: Menschenrechte stärken, offene und inklusive Gesellschaft fördern

Finnland hat von November 2018 bis Mai 2019 den Vorsitz im Europarat inne. Die Übergabe fand am 21. November 2018 in Strasbourg in Anwesenheit von Vertreter(inne)n aus den 47 Mitgliedstaaten des Europarats statt.

Die scheidende Vorsitzende, Marija Pejčinović Burić, stellvertretende Premierministerin und Ministerin für auswärtige und europäische Angelegenheiten Kroatiens, gab einen Überblick über die unter der Leitung Kroatiens erreichten Ziele.

Der neue Vorsitzende des Ministerkomitees, der finnische Außenminister Timo Soini, stellte die Schwerpunkte des finnischen Vorsitzes des Europarats vor. Ziel ist in erster Linie das System der Menschenrechte und die Rechtsgrundsätze in Europa zu stärken. Zudem möchte Finnland während seines Vorsitzes die Gleichberechtigung und Rechte von Frauen unterstützen sowie eine offene und inklusive Gesellschaft fördern. Hierbei setzt Finnland unter anderem den Schwerpunkt auf junge Menschen und die Prävention von Radikalisierung.

Geplant sind verschiedene Veranstaltungen, darunter im Februar 2019 das Seminar 'Education and training pathways of youth workers' mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit. Hier werden die verschiedenen, in Europa bestehenden Modelle der Aus- und Fortbildung für Fachkräfte der Jugendarbeit beleuchtet und diskutiert werden. Außerdem ist eine Expert(inn)en-Konferenz zu sexueller Gewalt gegenüber Kindern im Sport für April 2019 geplant.

Ausführlichere Informationen zu den Schwerpunkten des finnischen Vorsitzes des Europarats und den weiteren geplanten Veranstaltungen gibt es auf der Webseite des Europarats.

Quelle: Europarat

Redaktion: DIJA

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