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Frankreich und Belgien verstärken Austausch gegen Radikalisierung der Jugendlichen

Frankreich und Belgien verstärken Austausch gegen Radikalisierung der Jugendlichen
Hausfassade in einer französischen Stadt. BildImage: psaudio / pixabay.com

Frankreich und Belgien sind durch eine lange Tradition der Kooperation und des Austauschs verbunden. Beide Länder wurden unlängst durch tödliche Anschläge getroffen. Anschläge, die von erst kürzlich radikalisierten Jugendlichen mit ähnlichem Werdegang ausgeführt wurden.

Bei einem Treffen am 30. Mai in Brüssel haben die Jugendminister der drei Gemeinschaften Belgiens, Isabelle Simonis, Sven Gatz und  Isabelle Weykmans für die DG, zusammen mit dem französischen Jugendminister Patrick Kanner ihrem Wunsch Ausdruck verliehen, die Zusammenarbeit im Kampf gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen zu verstärken. DG-Ministerin Isabelle Weykmans betonte „die Bedeutung, die ich der Förderung integrativer und inklusiver sowie emanzipativer und vorbeugender Maßnahmen in der Jugendpolitik im Kampf gegen Radikalisierung und gewalttätigen Extremismus beimesse.“

Zur Weiterentwicklung ihrer Kooperation wollen die Minister ein Programm zum Austausch bewährter Verfahren zwischen ihren jeweiligen Diensten erarbeiten. Dieses Programm soll die jeweiligen Prioritäten der Partner, etwa bei der Stärkung der Praktiker vor Ort im Bereich der Medienerziehung, der individuellen Begleitung von Jugendlichen, die der Gesellschaft den Rücken zugekehrt haben, beim interkulturellen Dialog, der freien Meinungsäußerung und dem Bürgersinn widerspiegeln. In einer gemeinsamen Erklärung unterstrichen die Minister ihren Willen, sich regelmäßig auszutauschen und verpflichteten sich, ihre Zusammenarbeit in den kommenden Jahren weiter zu verstärken.

Quelle: Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens

Redaktion: DIJA

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