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Französische Regierung legt Vorschläge zur Intensivierung der Jugendmobilität in Europa vor

Junge Frau hält die Trikolore. Bildquelle: PourquoiPas / pixabay.com

Die französische Regierung verfolgt das Ziel, die „Mobilität und  Unionsbürgerschaft junger Europäer/-innen zu intensivieren“ und auf diesem Weg „ihren Einstieg ins Erwerbsleben zu erleichtern“. Ein besonderes Augenmerk richtet sich dabei auf junge Auszubildende und Jugendliche aus Problemvierteln.
Diesbezügliche Vorschläge wurden auf europäischer Ebene vorgestellt und sollen nun mit den Partnerländern ausprobiert werden.

Ein erster Vorschlag betrifft das Programm Erasmus + Berufsbildung, das nach dem Vorbild einer deutsch-französischen Initiative Hindernisse für die Mobilität von Auszubildenden beseitigen möchte. Es wird dafür plädiert, den „Mehrbedarf an Finanzmittel bereits jetzt aufzustocken“.

Des Weiteren bringt die französische Regierung die Idee ein, den europäischen Freiwilligendienst auszuweiten insbesondere in Hinblick auf benachteiligte Jugendliche mit weniger Chancen und Möglichkeiten. Ein französisch-italienisches Pilotprojekt zum Freiwilligendienst für 100 Jugendliche aus Problemvierteln wurde bereits ins Leben gerufen.

Die Einführung eines „Europäischen Studentenausweises“ ist ein weiterer Vorschlag der französischen Regierung, damit Studierende ihre Ansprüche innerhalb der Europäischen Union geltend machen können. Auch hier werden während eines Pilotprojekts unter Beteiligung von Frankreich, Italien, Deutschland und Irland Entwürfe für einen solchen Ausweis erarbeitet.

Quelle und weitere Informationen: "Les propositions du gouvernement pour renforcer la mobilité européenne des jeunes" auf localtis.info

Redaktion: DIJA

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