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Gemeinsame Erklärung des NYCU und des DBJR zur Vertiefung der jugendpolitischen Zusammenarbeit erschienen

Am 27. August 1993 unterzeichneten die damalige Bundesministerin für Jugend und Frauen, Dr. Angela Merkel, und der Minister für Jugend und Sport der Ukraine, Valeriy Borzov, eine Vereinbarung über die jugendpolitische Zusammenarbeit der beiden Länder in Kiew. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und der Nationale Jugendrat der Ukraine (NYCU) nehmen den 25. Jahrestag der Unterzeichnung zum Anlass, die Regierungen beider Staaten zu einer Vertiefung der jugendpolitischen Zusammenarbeit aufzurufen.

Beide Länder waren davon überzeugt, dass die Jugend einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau eines neuen Europas des gegenseitigen Verständnisses und der Zusammenarbeit leisten kann. Das Ziel der Vereinbarung bestand darin, die bilaterale Zusammenarbeit im Jugendbereich zu stärken und das Kennenlernen von Jugendlichen beider Länder zu fördern.

Leider wurden diese Hoffnungen von 1993 nicht erfüllt. Die Kooperation in der Jugendpolitik stagniert. Zwar bieten verschiedene Strukturen finanzielle Unterstützung für den deutsch-ukrainischen Jugendaustausch an, dabei handelt es sich jedoch meist nur um kurzfristige Projektfinanzierung. Es mangelt an einem nachhaltigen und langfristigen Rahmen für politische Unterstützung im Jugendbereich.

Der DBJR und NYCU arbeiten vertrauensvoll sowohl bilateral als auch gemeinsam mit weiteren Partnerjugendringen, wie dem Polnischen Jugendring PROM sowie nationalen Jugendringen der Östlichen Partnerschaft der EU, zusammen. Viele dieser Partner sind Mitglied im Europäischen Jugendforum (YFJ). NYCU hat den Kandidatenstatus des YFJ erreicht und ist jetzt auf dem Weg, ein Vollmitglied zu werden. In den Jahren 2016 und 2017 wurde die Gründung von regionalen Jugendringen in der Ukraine (regionale Zweige des Nationalen Jugendrats der Ukraine) im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zwischen NYCU und DBJR durch das Auswärtige Amt aus Mitteln der Östlichen Partnerschaft finanziell unterstützt.

Der DBJR ruft beide Regierungen und die für Jugend zuständigen Ministerien dazu auf, die Initiative zu ergreifen und die enge Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern im Bereich Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendaustausch wiederzubeleben. Der DBJR ist fest davon überzeugt, dass jetzt in die Jugend investiert werden muss, um eine offene, inklusive, demokratische, pluralistische und friedliche Gesellschaft zu erhalten.

Die vollständige Meldung können Sie auf der Internetseite des DBJR nachlesen.

Die gemeinsame Erklärung (August 2018) ist auf der Internetseite des DBJR erhältlich.

Quelle: Deutscher Bundesjugendring

Redaktion: DIJA

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