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Gewalt unter Chinas Jugend nimmt zu

Chinafahne über Dächern. Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

Eine Reihe gewalttätiger Akte, in die Minderjährige verwickelt waren, haben die Nation kürzlich in Atem gehalten und die Frage aufgeworfen, ob Chinas Jugend nicht viel mehr moralischer als akademischer Bildung bedarf.

Eine Umfrage des China Youth & Children Research Center aus dem vergangenen Jahr belegt, dass die jugendlichen Straftäter immer jünger werden und dass die Drogen- wie Internetkriminalität unter den Jugendlichen zunimmt. In China gibt es 297 Millionen Jugendliche und mehr als 70 Prozent der Verbrechen des letzten Jahres wurden von 10- bis 25-Jährigen begangen.

Für den stellvertretenden Direktor der Grundschule, die der Shaanxi Normal University angegliedert ist, ist dies ein deutliches Warnsignal. Wo andere strengere Strafen fordern, schlägt Luo Kun vorbeugende Maßnahmen vor und betont, dass Lehrer und Eltern großen Druck auf die Schüler ausüben und sie zu hohen Leistungen anspornen, die emotionale Verfassung und Entwicklung der Kinder dabei jedoch oft übersehen. Dies resultiert seiner Meinung nach in Aggression, die später zu Gewaltakten oder sogar Verbrechen führen kann. „Unsere Kinder brauchen zu Hause wie in der Schule mehr moralische und rechtliche Führung“, so seine Forderung.

Quelle: German.China.org.cn

Redaktion: DIJA

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