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Gleiche Chancen, gewaltfrei leben, sicheres Internet: Europarat verabschiedet Kinderrechte-Strategie 2016-2021

Mädchen mit Luftballons. Bildquelle: natureworks / pixabay.com

Die 47 Mitgliedstaaten des Europarats haben am 2. März 2016 eine neue Kinderrechte-Strategie verabschiedet. Sie wurde von Politiker(inne)n und Expert(inn)en aus den Mitgliedstaaten entwickelt. An der Entwicklung waren sowohl die Zivilgesellschaft als auch Kinder selbst beteiligt.

Die für den Zeitraum 2016 bis 2021 gültige Strategie hat fünf Schwerpunkte:

  • Gleiche Chancen für alle Kinder: Armut bekämpfen und Ausgrenzung verhindern; gegen Diskriminierung vorgehen, insbesondere, wenn es um Kinder mit Migrationshintergrund geht sowie Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen, Kinder aus Minderheiten, LGBT- und transsexuelle Kinder,
  • Beteiligung von Kindern an politischen Entscheidungsprozessen: politische und Menschenrechtsbildung an Schulen,
  • gewaltfreies Leben für alle Kinder: sexuelle Ausbeutung und Missbrauch bekämpfen, Prügelstrafe verbieten, gegen alle Formen von Gewalt vorgehen (Bullying jeder Art, Schutz vor Radikalisierung und damit verbundener Gewalt),
  • Kinderfreundliches Rechtssystem: straffällig gewordene Kinder entkriminalisieren und wiedereingliedern, Kinderrechte in der Familie schützen,
  • Kinderrechte im digitalen Raum: einen kreativen, kritischen und sicheren Umgang mit dem Internet fördern.

Die neue Strategie wird im Rahmen der bulgarischen Präsidentschaft des Europarats in Sofia am 5. und 6. April auf einer hochrangigen Konferenz zum Thema Kinderrechte offiziell vorgestellt.

Die Kinderrechte-Strategie 2016-2012 zum Nachlesen auf der Website des Europarats ...

Quelle: Europarat

Redaktion: DIJA

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