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Großbritannien: Wie positionieren sich die Parteien zum Thema Kinder und Jugend?

Am 8. Juni 2017 wählen die Briten ein neues Unterhaus. Was steht in den Wahlprogrammen der Labour Party, Green Party,  Liberal Democrat Party und Conservative Party? Welche Partei setzt wo welche Schwerpunkte im Kinder- und Jugendbereich? Ein Überblick.

Labour Party

  • Beendigung der Kürzungen im Jugendhilfebereich,
  • Abschaffung der Studiengebühren und Beibehaltung von Stipendien,
  • Kostenloses Mittagessen für Schüler/-innen,
  • Wahlrecht auch für 16- und 17-Jährige,
  • Ausweitung psychologischer Beratungszentren an allen Schulen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Schüler(inne)n,
  • Wiedereinführung und Ausbau der Bildungsbeihilfe (Education Maintenance Allowance) für 16- bis 18-Jährige aus Familien niedrigerer und mittlerer Einkommensschichten,
  • Verbesserung der Berufsberatung,
  • Investitionen in Lehrer/-innen und Einrichtungen der beruflichen Weiterbildung,
  • Ausweitung der Bleibebestimmungen zur Unterstützung junger Menschen in Wohneinrichtungen bis zu ihrem 21. Lebensjahr,
  • Sicherstellen, dass junge Menschen wissen und dazu in der Lage sind, einfach im Internet geteilte Inhalte wieder zu entfernen, solange sie noch keine 18 sind.

Green Party

  • Abschaffung von Studiengebühren und Förderung von Stipendien,
  • Wiedereinführung der Bildungsbeihilfe (Education Maintenance Allowance),
  • Garantierter Zugang zu Lehrstellen für 16- bis 25-Jährige,
  • Anheben des nationalen Mindestlohns auf ein existenzsicherndes Niveau für alle,
  • Absenken des Wahlalters auf 16 Jahre und Einführung von Bildungsmaßnahmen im Bereich politischer und aktiver Bürgerbeteiligung,
  • Förderung von kostenfreier Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für alle jungen Menschen und Studenten.

Liberal Democrat Party

  • Wohnbeihilfezahlungen für 18- bis 21-Jährige,
  • Herabsetzen des Wahlalters auf 16 Jahre,
  • Bustickets mit zwei Drittel Ermäßigung für junge Leute,
  • £100 pro Woche für Jungunternehmer/-innen von Start-ups,
  • Frei erhältliche Hygieneartikel in Schulen gegen “period poverty”.

Conservative Party

  • Besserer Zugang zu psychiatrischer Gesundheitsfürsorge in Schulen mit dafür ausgebildeten Lehrer(inne)n,
  • Verbesserung der Berufsschulbildung um jungen Menschen eine gute Alternative zur akademischen Ausbildung zu bieten,
  • Errichtung neuer Institutionen mit Schwerpunkt in MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) mit direktem Bezug zu Arbeitgebern und Universitäten.

Quelle: National Youth Agency

Redaktion: DIJA

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