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Immer weniger Schulabbrecher/-innen in Europa

Schulunterricht im Klassenzimmer. Bildquelle: drivepix - Fotolia
Schulunterricht im Klassenzimmer. Bildquelle: drivepix - Fotolia

Nach neuesten Zahlen, die Eurostat am 11. April 2014 veröffentlichte, ist bei den 18- bis 24-Jährigen, die Schule oder Ausbildung frühzeitig abbrechen, ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Betrug der Anteil der Schulabbrecher/-innen im Jahr 2007 noch 14,9% waren es 2013 nur noch 11,9%. In Deutschland lag der Anteil 2013 bei 9,9%. Die niedrigsten Anteile frühzeitiger Schul- und Ausbildungsabgänger/-innen hatten Kroatien (3,7%), Slowenien (3,9%), die Tschechische Republik (5,4%) und Polen (5,6%).

Gleichzeitig stieg der Anteil junger Erwachsener mit hohem Bildungsabschluss. 2002 betrug der Anteil junger Menschen mit Hochschulabschluss in der EU 24%, 2007 hatten 29,9% der jungen Europäer/-innen einen Hochschulabschluss und 2013 waren es fast 37%.  In Deutschland lag 2013 der Anteil der 30- bis 34-Jährigen, die über einen Hochschulabschluss verfügten, nur bei 33,1%, davon 54,9% Frauen und 32,2% Männer. Die höchsten Hochschulabsolventenanteile haben Irland (52,6%), Luxemburg (52,5%) und Litauen (51,3%).

Entsprechend der Bildungsziele der Strategie Europa 2020 soll der Anteil  der Hochschulabsolvent(inn)en bis zum Jahr 2020 auf 40% steigen und die Quote der Schulabbrecher/-innen auf höchstens 10% sinken.

Ausführliche Informationen finden Sie in der Pressemitteilung von Eurostat.

Quelle: ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/12289_de.htm

 

 

Redaktion: DIJA

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