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Island hat Vorsitz im Ostseerat bis Mitte 2017 inne

Bildquelle: CBSS

Zum 1. Juli hat Island den ein Jahr dauernden Vorsitz im Ostseerat (Englisch: Council of the Baltic Sea States, CBSS) übernommen. Der Ostseerat ist eine internationale Organisation der Anrainerstaaten der Ostsee sowie Norwegens und Islands. Sein Ziel ist die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Umweltpolitik. Zu den Schwerpunkt-Themen der isländischen Präsidentschaft 2016-2017 gehören unter anderem:

  • Kinder (Fokus auf einen ganzheitlichen Ansatz zum Schutz von Kindern vor Gewalt, insbesondere sexuellem Missbrauch und Ausbeutung sowie Menschenhandel; Förderung von kinderfreundlichen und multi-disziplinären Antworten auf Kindesmissbrauch, der Prävention von erneuter Schikane von Missbrauchsopfern sowie umfassender Angebote für Missbrauchsopfer mit besonderem Fokus auch auf asylsuchende Kinder und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge; Förderung der sektorübergreifenden Zusammenarbeit zwischen den Behörden, um Kindesmissbrauch und -handel vorzubeugen),
  • Gleichberechtigung (aktiver Einsatz, um Männer und Jungen an der Gender-Diskussion zu beteiligen)
  • Demokratie (Dialog zur Bedeutung der Aufrechterhaltung der demokratischen Werte; Ideensuche für direkte Demokratie und andere Wege, um Bürger/-innen aktiv an Entscheidungsprozessen zu beteiligen).

Während der Präsidentschaft Islands wird es außerdem darum gehen, Möglichkeiten für die Entwicklung einer Vision für die Baltische Region über das Jahr 2020 hinaus zu entwickeln und dabei die globalen Herausforderungen und Chancen, die sich der Baltischen Region bieten, sowie wichtige Akteure aus der Region zu berücksichtigen.

Informationen zu den geplanten Veranstaltungen im Rahmen der isländischen Ostseerat-Präsidentschaft

Weitere Informationen zur isländischen Ostseerat-Präsidentschaft 

Quelle: CBSS

Redaktion: DIJA

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