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Jeder zweite Jugendliche würde im Ausland arbeiten

Mit 84 Prozent stehen dabei die Isländer an der Spitze, gefolgt von den Schweden. Deutschland liegt knapp über dem EU-Durchschnitt von 53 Prozent. Zwischen diesem Wunsch und der Realität besteht jedoch eine tiefe Kluft, denn nur 3 Prozent der arbeitenden Menschen in der EU leben tatsächlich in einem anderen Land. Geldmangel hält viele davon ab, den ersten Schritt zu tun und einen Teil der Ausbildung im Ausland zu absolvieren. Weit über die Hälfte finanzieren ihren Studienaufenthalt privat. 15 Prozent werden durch die Mobilitätsprogramme der EU, wie beispielsweise Erasmus, gefördert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Eurobarometer-Umfrage, die heute im Rahmen der EU-Strategie "Jugend in Bewegung" veröffentlicht wurde. Befragt wurden 57 000 Menschen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren.

„Leider kämpfen die jungen Menschen nach wie vor mit zu vielen Hindernissen. Wir müssen es ihnen leichter machen, im Ausland zu studieren, ein Praktikum zu absolvieren oder zu arbeiten. Und wir müssen verstärkt auf die EU-Förderungen aufmerksam machen, die über EU-Programme wie Erasmus zur Verfügung stehen, denn im Rahmen dieser Programme erhalten sie einen ersten Eindruck davon, wie es ist, im Ausland zu leben.", sagte die Bildungskommissarin Androulla Vassiliou. "Jugendarbeitslosigkeit und geringes Wirtschaftswachstum sind zwei der größten Probleme, vor denen wir derzeit stehen – Teil der Lösung sind mobilere Studierende und Arbeitskräfte“

Vom 15. bis 21. Mai haben die Jugendlichen auf der fünften Europäischen Jugendwoche die Möglichkeit, sich über ihre Chancen in Europa zu informieren. Die Veranstaltungen finden in 33 europäischen Ländern statt. Informationen zum Programm in Deutschland finden Sie hier.

Mehr Informationen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung.

Die vollständige Eurobarometer-Umfrage finden Sie hier.

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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