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Jetzt für einen Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bewerben

Jetzt für einen Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste bewerben

Noch bis zum 1. November 2014 können sich Menschen ab 18 Jahren für einen Friedensdienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) in Belarus, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Israel, in den Niederlanden, in Norwegen, Polen, Russland, in der Tschechischen Republik, der Ukraine und in den USA bewerben. Das Freiwilligenjahr startet im September 2015 und dauert in der Regel zwölf Monate.

Das Interesse am ASF Freiwilligendienst ist nach wie vor bei jungen Menschen groß. Sie entscheiden sich für einen ganz besonderen Dienst, der ein Zeichen des historisch-politischen und sozialen Engagements setzt und dort Hilfe anbietet, wo die Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen noch heute spürbar sind.

Die meisten der etwa 180 Freiwilligen sind zwischen 18 und 30 Jahren alt. Es können aber auch ältere Menschen am Freiwilligenprogramm teilnehmen. Die große Mehrheit der Freiwilligen kommt aus Deutschland. In Großbritannien arbeiten und lernen polnische und deutsche Freiwillige zusammen und in Deutschland engagieren sich Freiwillige aus allen Partnerländern von ASF. Die Einsatzbereiche sind vielfältig: ASF-Freiwillige begleiten Überlebende des Holocaust, arbeiten in Gedenkstätten, in Projekten mit Kindern und Jugendlichen mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen, in Flüchtlings- und Obdachlosenprojekten sowie in der politischen Bildungsarbeit gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

In Seminaren treffen sie sich mit anderen Freiwilligen, diskutieren, arbeiten und feiern gemeinsam. Dabei kommen sehr unterschiedliche Menschen zusammen, mit unterschiedlichen Ansichten und verschiedenen politischen, weltanschaulichen und religiösen Überzeugungen. Auch in ihren Projekten arbeiten die Freiwilligen meistens in Teams. ASF sucht deshalb soziale und kooperative Menschen, die offen und kontaktfreudig sind, die fremde Anschauungen und Lebensweisen akzeptieren. Menschen, die bereit sind, zuzuhören, zu lernen und sich und die Welt ein Stück weit zu verändern.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste arbeitet vor allem mit Menschen und Organisationen aus den Ländern zusammen, die besonders unter dem Terror des Nationalsozialismus gelitten haben. Für die-se Aufgaben werden Freiwillige gesucht, die politisch und geschichtlich interessiert sind und mit Herz und Verstand bei den Projektpartnern mitarbeiten.

Eine kompetente Vorbereitung und professionelle Begleitung vor Ort sind fester Bestandteil des Pro-gramms. ASF bietet Gedenkstättenfahrten, Sommerlager und Seminare an, in denen die Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus thematisiert werden.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste trägt seit 1958 im Rahmen von kurz- und langfristigen Freiwilligendiensten zu Frieden und Verständigung bei, setzt sich für Menschenrechte ein und sensibilisiert die Gesellschaft für die Auswirkungen der nationalsozialistischen Geschichte. Jährlich absolvieren rund 180 Freiwillige in 13 Ländern ihren Friedensdienst mit ASF. Zu den Schwerpunkten des Vereins gehört auch die Auseinandersetzung mit der Vermittlung der NS-Geschichte im Einwanderungsland Deutschland.

Bewerbungsunterlagen und mehr Informationen unter www.asf-ev.de/freiwilligendienste

Redaktion: Cathrin Piesche

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