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Jugendliche auf der Flucht: Bericht offenbart erschütterndes Ausmaß an Fremdenfeindlichkeit

Bis zu Dreiviertel aller Kinder und Jugendlichen erleben auf ihrer Flucht nach Europa über die Mittelmeerroute Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Bericht von UNICEF und IOM (International Organization for Migration), der auf den Zeugenaussagen von 22.000 Geflüchteten basiert, von denen 11.000 im Kinder- und Jugendalter sind.

Jugendliche auf der Flucht sind allgemein einem höheren Risiko ausgesetzt als Erwachsene. Dabei sind einige der Kinder und Jugendlichen besonders gefährdet: diejenigen, die alleine auf der Flucht sind, die einen längeren Weg haben, die ein niedriges Bildungsniveau haben oder aus Subsahara-Afrika kommen.

Der Bericht untersucht Daten über die Migration über das Mittelmeer in die EU mit besonderem Fokus auf Kindern und Jugendlichen aus Afrika und Asien. Die Untersuchung offenbart neben Ausbeutung und Menschenhandel auch das erschütternde Ausmaß an Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, besonders gegenüber jungen Geflüchteten aus Subsahara-Afrika, das sie besonders verwundbar macht.
 
Bericht von UNICEF und der International Organization for Migration: Harrowing Journeys: Children and youth on the move across the Mediterranean Sea, at risk of trafficking and exploitation

Quelle: UNICEF

Redaktion: DIJA

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