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Jugendliche in der Barentssee-Region: lokal verbunden und trotzdem mobil

Eine Studie des finnischen Jugendforschungsnetzwerkes beleuchtet die Lebenswelten Jugendlicher in der Barentssee-Region, insbesondere in Inari (Finnland), Alta (Norwegen) und Murmansk (Russland). Sie sind sehr heimat- und naturverbunden und leben teilweise in traditionell geprägten Lebensumständen. In den Familien werden Rentiere gehalten, man geht auf die Jagd, wandert oder fährt mit dem Schneemobil. Auch wenn sich die Jugendlichen verabreden, spielt die Natur eine große Rolle, weil sie den Rahmen für Aktivitäten bildet und man sich der Aufsicht der Erwachsenen entziehen kann. Durch die Nutzung digitaler Medien sind die Jugendlichen aber auch mit der Welt verbunden.

Die Studie beschäftigt sich mit der Frage von Mobilität, dem Verlassen der vertrauten, sehr vom Einklang mit der Natur geprägten, Umgebung und dem Zusammentreffen mit der urbanen Welt und wie die Jugendlichen damit umgehen. Außerdem wird erörtert, welche Bedeutung diese Fragen für die Jugendforschung haben. Die Autoren der Studie vertreten die Ansicht, dass sich die Kategorien für die Untersuchung der Lebensumstände von jungen Leuten in und außerhalb von urbanen Zentren unterscheiden müssen.

Download der Studie (auf Englisch, pdf: 1,7 MB) auf der Website des finnischen Jugendforschungsnetzwerkes

Quelle: Finnisches Jugendforschungsnetzwerk

Redaktion: DIJA

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