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Jugendpolitik ist eine Priorität für die spanische Regierung

Jugendpolitik ist eine Priorität für die spanische Regierung: Das hat Staatsekretärin Ana Isabel Lima Fernández aus dem für Jugend zuständigen Ministerium für Gesundheit, Konsum und Sozialwesen bei der Eröffnung der Sitzung des Interterritorialen Jugendrats (Consejo Interterritorial de Juventud) am 19. Oktober 2018 in Santandér (Spanien) betont. Die Sitzung wurde vom Spanischen Jugendinstitut INJUVE organisiert. Daran nahmen Vertreter/-innen der Autonomen Gemeinschaften und des Spanischen Verbands der Gemeinden und Provinzen (Federación Española de Municipios y Provincias, FEMP) teil.

Staatssekretärin Lima betonte, dass es für die Regierung vorrangig darum gehe, auf Lebenserwartungen einer jungen Generation, die von der Finanz- und Wirtschaftskrise ausgebremst wurde, zu reagieren. Daher würde die Regierung eng mit den Autonomen Gemeinschaften, dem Spanischen Jugendrat und den Jugendorganisationen zusammenarbeiten, um auf diese neue Lage zu reagieren und Lösungen zu finden.

Lima erläuterte, dass die Regierung daran arbeitet, ihre Politik in den Bereichen Bildung, Beschäftigung, Unternehmergeist, Emanzipation, Prävention und Gesundheit, Beteiligung sowie Inklusion und Chancengleichheit weiterzuentwickeln und Möglichkeiten für Jugendliche zu schaffen. Alle Initiativen sollen in einem Aktionsplan 2018-2020 der Jugendstrategie 2020 zusammenlaufen, der im Einklang mit den Zielen des Programms Erasmus+ JUGEND IN AKTION, den Hilfen zur Jugendförderung und dem Wettbewerb 'Junge Unternehmer', beide von INJUVE, stehen soll.

Die Staatssekretärin wies im Besonderen auf das Programm 'Reconoce' zur Anerkennung von Fertigkeiten und Kenntnissen, die Jugendliche im außerschulischen oder ehrenamtlichen Bereich erworben haben, hin. Sie versicherte, dass die Regierung die Möglichkeit prüfen würde, die im Jugendbereich erworbenen Fachkenntnisse, angepasst an die vom Nationalen Katalog für Berufsqualifikation gesetzten Vorschriften, anerkennen und gleich setzen zu lassen.

Im Zusammenhang mit dem Thema Beschäftigung hob Lima den Beitrag des Programms 'Würdevolle Arbeit zur Bekämpfung prekärer Beschäftigung von Jugendlichen' hervor. Hier konnten rund 50.000 Zeitverträge in unbefristete Verträge umgewandelt werden. Außerdem kündigte sie ein Programm der Regierung zur Förderung von jungen Rückkehrern an, die auf der Suche nach Beschäftigung ins Ausland gegangen waren, um sie bei der Wiedereingliederung in den spanischen Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Quelle: INJUVE

Redaktion: DIJA

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