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Junge Polen und die Demokratie

In der aktuellen Ausgabe (Nr. 119 vom 15.1.2013) der Länderanalysen Polen, die
gemeinsam vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, der Bremer Forschungsstelle Osteuropa und der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde in Partnerschaft mit dem Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien an der Universität Wroclaw (Breslau) herausgegeben geben, dreht sich alles um das Thema "Der Wähler 2.0. Junge Polen über Politik und Demokratie".

Die Autorin Marta Gałązka fast in diesem Artikel die Ergebnisse einer Untersuchung der bisherigen polnischen und ausländischen Forschung zur Wahlbeteiligung junger Menschen zusammen. Neben den Ergebnissen verschiedener polnischer Institute (Polskie Generalne Studium Wyborcze, Diagnoza Społeczna, Centrum Badania Opinii Społecznej (CBOS) und SMG/KRC im Auftrag des Instytut Spraw Publicznych) wurden im Juni 2012 in Warschau auch Gruppeninterviews mit Jugendlichen und Studierenden im Alter von 15 bis 25 Jahren durchgeführt.

Die Untersuchungen ergaben folgendes Bild: Junge Menschen unterscheiden sich in ihren Einstellungen zu demokratischen Prozessen von älteren Bürger(inne)n. Viele interessieren sich nicht für Politik, weil sie keine Partei finden, die ihre Ansichten und Interessen vertritt. Junge Leute sind gegenüber Politiker(inne)n sehr kritisch eingestellt, erwarten fachliche Debatten und entschiedenes Handeln. Neue Technologien sind für die junge Generation sehr wichtig, da sie sich ganz selbstverständlich im Internet bewegen. Junge Leute formulieren gern ihre Bedürfnisse und Erwartungen im Zusammenhang mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement.

In der Analyse von Marta Gałązka werden zunächst das »politische Porträt« der jungen Polen, ihre Einstellungen zur Demokratie, ihre Meinungen zur Politik und zu Politikern und ihre Parteivorlieben vorgestellt, die unter anderem auch durch Grafiken illustriert werden. Dann werden die wichtigsten Informationsquellen zur Politik und die Wahlbeteiligung beeinflussende Faktoren benannt.

Nachzulesen unter www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen119.pdf (pdf, 492 kb).

Quelle: Polen-Analysen Nr. 119, 15.1.2013

Redaktion: DIJA

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