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Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit: Lob für duale Berufsausbildung

Für einen besseren Übergang von Schule in den Beruf: Die Europäische Kommission fordert von den EU-Staaten mehr Einsatz im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit und hat am 2. Juli die Ergebnisse zweier Studien zum Thema Lehrstellen und Praktika veröffentlicht.

Sie empfiehlt, Ausbildungsprogramme stärker auf die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt und die Anforderungen der Wirtschaft auszurichten. Schon heute besonders erfolgreich ist demnach die berufliche Erstausbildung nach dem dualen System, die es in Deutschland und einigen anderen EU-Staaten gibt. Sie bietet jungen Menschen bessere Chancen auf einen reibungslosen Übergang von der Schule ins Berufsleben.

László Andor, Kommissar für Beschäftigung, Soziales und Integration, erklärte: "Der Europäische Rat hat herausgestellt, wie wichtig Lehrstellen und Praktikumsplätze für junge Menschen sind, insbesondere im Rahmen von Jugendgarantien und neuen Programmen zur Förderung der Mobilität. Sie können jungen Menschen als Sprungbrett in den Arbeitsmarkt dienen und somit dazu beitragen, die exorbitant hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa in den Griff zu bekommen. Es muss aber auch sichergestellt werden, dass junge Menschen im Anschluss an ein solches Ausbildungsprogramm ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis finden. Hierzu setzen wir auch den Europäischen Sozialfonds gezielter ein.“

Die Ergebnisse der Studien werden bis Ende dieses Jahres in zwei Kommissionsinitiativen einfließen: in ihren Vorschlag zu sogenannten Jugendgarantien, mit Hilfe derer junge Menschen innerhalb von vier Monaten nach Verlassen der Schule entweder eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz bekommen sollen, sowie in einen Qualitätsrahmen für Praktika.

Mehr Informationen zu den konkreten Empfehlungen in der ausführlichen Pressemitteilung.

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, 2.7.12

Redaktion: DIJA

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