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KAS-Studie analysiert 'Jugend und die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei'

Studie der Konrad Adenauer Stiftung 'Jugend und die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei'. Bildquelle: Konrad Adenauer Stiftung

Um junge Menschen geht es in der kürzlich herausgegebenen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Primäres Ziel dieser Studie ist zu zeigen, wie junge Menschen mit politischem Interesse die Parlamentswahl 2016 wahrgenommen haben. Außerdem stehen das politische System und das Wahlsystem im Fokus dieser Analyse.

Die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei war historisch und dies gleich in mehreren Gesichtspunkten:

  • Die stärkste Partei der vorangegangenen Parlamentswahl (SMER Sozialdemokratische Partei) verlor 16,1 Prozentpunkte und ist trotzdem wieder stärkste Partei.
  • Zum ersten Mal in ihrer Geschichte ist die christdemokratische KDH an der 5%-Hürde gescheitert.
  • Das beste Ergebnis ihrer Geschichte verzeichnete die SaS (Partei Freiheit und Solidarität) obwohl sie bei der letzten Wahl von den Wählern noch abgestraft wurde.
  • Mit SME Rodina schafft es eine Protestpartei ganz ohne Programm und Konzept in das Parlament.

Aber die wohl größte und vielleicht negativste Überraschung war der Einzug der LSNS (Volkspartei Unsere Slowakei) in das Parlament. Fast ein Viertel der jungen Menschen beziehungsweise der Erstwähler wählten rechtsradikal.

Zu den Befragten zählten die Vertreter der Jugendorganisationen der Slowakei. Drei parteinahen Organisationen (KDMS, IUVEN und MSD) und drei unparteiischen Organisationen (ODM, ZKMS und Nova Generacia) wurden jeweils acht Fragen gestellt. Dadurch sollte ein möglichst breites Spektrum an Meinungen und Ideologien abgebildet werden. Es handelt sich hierbei um offene Fragen ohne standardisierte Antworten (qualitatives Interview).

Zur Studie "Jugend und die Parlamentswahl 2016 in der Slowakei" gelangen Sie über die Internetseite der Konrad Adenauer Stiftung.

Quelle: Konrad Adenauer Stiftung

Redaktion: DIJA

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