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Koalitionsfraktionen fordern eine "Allianz für Jugend"

Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP fordern die Bundesregierung in einem gemeinsamen Antrag (17/9397) auf, unter Federführung des Bundesfamilienministeriums eine „Allianz für Jugend“ zu gründen, um konkrete Beiträge für eine eigenständige Jugendpolitik zu entwickeln. In der Allianz sollten neben der Kinder- und Jugendhilfe auch Vertreter aus Wirtschaft und Medien mitwirken. Die bisherigen Erfahrungen aus der EU-Jugendstrategie 2010-2018 sollten dafür genutzt werden. Für die Kooperation der unterschiedlichen Akteure an den Schnittstellen zwischen Schule, Ausbildung und Beruf sollen Impulse für eine systematische Abstimmung der Aktivitäten gesetzt werden.

Union und Liberale setzen sich zudem dafür ein, die gewachsenen Förderstrukturen und die Richtlinien für die Evaluierung durch das Deutsche Jugendinstitut so zu gestalten, dass die Kriterien für die Vergabe von Mitteln transparent und auch für Jugendliche nachvollziehbar gestaltet werden. Es sei ein unbürokratisches Antragsverfahren zu verankern, das auch kleineren Initiativen in der Jugendarbeit einen Zugang zum Kinder und Jugendplan (KJP) ermöglicht.

Die Koalitionsfraktionen fordern zusätzlich die Erarbeitung eines „Praxishandbuchs Kulturelle Bildung“ unter Federführung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien und Beratungs- und Informationsangebote zur Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Außerdem machen sie die Fraktionen für die Auslobung eines Preises für die „jugendfreundlichste Gemeinde Deutschlands“ stark, der insbesondere die Beteiligung junger Menschen an politischem Handeln, die Einführung von Online-Konsultationen und die Erprobung von Formen der E-Partizipation honoriert.

CDU/CSU und FDP begrüßen und unterstützen in ihrem Antrag ausdrücklich die im Koalitionsvertrag getroffenen Vereinbarungen für eine eigenständige Jugendpolitik, die die Partizipation junger Menschen und ihre Potenziale fördert.

Quelle: Deutscher Bundestag

Redaktion: Christian Herrmann

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