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Konferenz-Dokumentation zeigt Wege zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher auf

Im Oktober 2011 hatten über 160 Fachleute aus Politik, Verwaltung und Praxis in Berlin Möglichkeiten diskutiert, um das Ehrenamt und die Beteiligung Jugendlicher zu stärken. Vor allem die Belastungen durch die verkürzte Schulzeit und die veränderte Bedingungen im Studium zeigen deutliche Auswirkungen auf das Ehrenamt. Der Landesjugendring Berlin legt in Zusammenarbeit mit den fünf Mitveranstaltern die Dokumentation der Fachkonferenz vor.

Nun sind die zahlreichen Aspekte dieser vielschichtigen Debatte in insgesamt 20 Redebeiträgen und Projektvorstellungen zu einer 64-seitigen Dokumentation zusammengestellt worden. „Von der geballten Fachkompetenz aus Theorie und Praxis, die an diesem Tag zusammen kam, sollen über die Tagung hinaus alle Interessierten profitieren. Wir wollen den Schub der Fachkonferenz nutzen und weiter tragen. Daher ist es uns wichtig, die Ergebnisse auch schriftlich in der Hand zu haben und weiter zu geben“, führt Mark Medebach, Vorsitzender des Landesjugendring Berlin, aus. Bei der Fachkonferenz handelt es sich um eines von zwei im Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 in Deutschland von der EU geförderten Flagschiffprojekte, ebenfalls unterstützt von der Robert Bosch Stiftung.
 
Die gedruckte Dokumentation zur Fachkonferenz "Potenziale nutzen: Förderung des ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher" kann kostenlos bestellt werden: Per Telefon (unter der Rufnummer 030/81886100) oder per E-Mail (unter info@DontReadMeljrberlin.de). Wer die Broschüre nicht in gedruckter Form anfordern möchte, kann sie unter diesem Link direkt herunterladen:
http://www.ljrberlin.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Dokumentationen/ljr_ea-konferenz_doku_web_es.pdf
 
Aus dem Inhalt:

  • Auf dem Podium diskutierten namhafte Vertreter/-innen unterschiedlicher gesellschaftlicher und politischer Bereiche wie sich die Verkürzung der Schulzeit und die veränderten Bedingungen im Studium auf das Ehrenamt aus wirken: Sigrid Klebba (Abteilungsleiterin Jugend, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Mark Medebach (Vorsitzender Landesjugendring Berlin), Prof. Dr. Bernd Reissert (Stellvertretender Vorsitzender der Landeskonferenz der Rektoren und Präsidenten der Berliner Hochschulen) und Ulrich Wiegand (Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin)“.
  • Die theoretischen Grundlagen steuerten insgesamt fünf Sozialforscher/-innen bei, deren Vorträge in der Broschüre nachzulesen sind. Darunter Prof. Dr. Claus Tully und Martina Gille (Deutsches Jugendinstitut (DJI), München), Yasmine Chehata (Fachhochschule Köln), Karsten Maul (Paritätisches Jugendwerk Niedersachsen) und Prof. Dr. Gisela Jakob (Hochschule Darmstadt).
  • In sieben Workshops zeigten erfolgreiche Projekte, wie es gelungen war, Jugendliche für eine ehrenamtliche Tätigkeit in ihrer Freizeit zu begeistern. Sie schildern in der Dokumentation, worauf sie bei ihren Projekten besonders geachtet haben und wie sie Fehler vermeiden konnten. Darunter Projekte und Initiativen, die sich speziell den Zielgruppen widmen, die in der Ehrenamtsstatistik in der Regel unterrepräsentiert sind.
  • Die Tagungsbeobachtung zweier Journalisten rundet die Veröffentlichung ab. Sie haben aus ihrer journalistischen Brille vor allem nach dem Werdegang und dem früheren Engagement derjenigen gefragt, die heute über Engagement Jugendlicher forschen.
  • Den offiziellen Abschluss bildet eine gemeinsame Einschätzung der Veranstalter mit zentralen Anregungen für zukünftige Jugend- und Engagementpolitik.


Die Veranstaltung „Potentiale nutzen – Förderung ehrenamtlichen Engagements Jugendlicher“ wurde veranstaltet von:

  • Landesjugendring Berlin
  • Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Berlin
  • Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik (Stiftung SPI)
  • LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtsverbände
  • Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin
  • Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales des Landes Berlin.

Quelle: Landesjugendring Berlin

Redaktion: Christian Herrmann

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