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Luxemburg: Rahmenplan zur non-formalen Bildung im Kindes- und Jugendalter

Im Auftrag des luxemburgischen Ministeriums für Familie und Integration (Ministère de la Famille et de l'Intégration, Division Famille, Enfance et Jeunesse) hat das Charlotte Bühler Institut (Österreich) einen Rahmenplan zur non-formalen Bildung für elementare Bildungseinrichtungen (Kleinkinder bis 3 Jahre) und in außerschulischen Bildungseinrichtungen (Kinder im Alter von 4 bis 12 Jahren) erarbeitet. Als weitere Kooperationspartner wurden die Université du Luxembourg (Jugendliche ab 12 Jahren) und das Service National de la Jeunesse in das Projekt eingebunden.

Im Rahmenplan werden die Grundlagen elementarer und außerschulischer non-formaler Bildung für Kinder und Jugendliche formuliert. Damit stellt er die Basis für die Sicherung und Weiterentwicklung pädagogischer Qualität in luxemburgischen non-formalen Einrichtungen dar. Die offene Gestaltung des Rahmenplans soll die Konzeptions- und Methodenfreiheit der unterschiedlichen Trägerstrukturen und pädagogischen Fachkräfte garantieren. Der Rahmenplan wurde am 29. Januar 2013 im luxemburgischen Abgeordnetenhaus von Dr. Waltraut Hartmann, der Projektleiterin im Charlotte Bühler Institut, vorgestellt.Ihrer Ansicht nach kann das deutsche System ein gutes Beispiel sein. 

Die Überlegungen im Rahmenplan sollen demnächst in einem Gesetz zum Thema Kindheit und Jugend aufgenommen werden. Ziel ist es einen gesetzlichen, kohärenten Rahmen für Luxemburg zu schaffen, der als Grundlage für alle Themen und Aktivitäten, die Kinder und Jugendliche betreffen, dienen soll. 

Quellen: 

Chambre des députés du grand-duché du Luxembourg, gesehen 25.2.13

Charlotte Bühler Institut, gesehen 25.2.13

Redaktion: DIJA

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