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Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in GUS-Staaten

Flucht. Bildquelle: Dirk Schelpe / pixelio.de

Ein neuer Bericht des internationalen Netzwerks für Kinderrechte CRIN und seiner Partner mit dem Titel In whose interests? How the law treats unaccompanied children in CIS countries macht deutlich: Minderjährige, die in den GUS-Staaten alleine unterwegs beziehungsweise auf der Flucht sind, werden Opfer von Menschenrechtsverletzungen. Sie werden verhaftet, als Straftäter/-innen behandelt und deportiert. Außerdem wird ihnen der Zugang zu Rechtsbeistand, Bildung und zum Gesundheitswesen verweigert.

Um die Sache noch zu verschlimmern, tragen Gesetze, die eigentlich dem Schutz von Kindern dienen sollen, wie beispielsweise das Abkommen der Innenminister/-innen aus 10 GUS-Staaten über die Rückführung von Minderjährigen in ihre Herkunftsländer von 1994 (überarbeitet 2002) oder auch nationale Gesetzgebungen, eher noch zur Leidensgeschichte der Kinder bei, da diese sie teilweise als Kriminelle betrachten.

Der Bericht wurde am 16. Dezember in Kiew (Ukraine) vorgestellt.

Mehr Informationen und der Bericht zum Herunterladen auf der Website von CRIN - dem Internationalen Netzwerk für Kinderrechte ...

Quelle: CRIN

Redaktion: DIJA

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