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merz-Thema: Jugendarbeit und social networks

Die neueste Ausgabe von merz medien + erziehung, der renommierten Zeitschrift für Medienpädagogik, beschäftigt sich mit mehreren Beiträgen mit dem Thema Jugendarbeit und social networks:

  • Niels Brüggen (JFF) und Jürgen Ertelt (IJAB) schreiben in ihrem Aufsatz "Jugendarbeit ohne social media? Zur Mediatisierung pädagogischer Arbeit", dass Jugendarbeit mit social media keine Selbstverständlichkeit ist. Für Jugendliche sind aber Soziale Netzwerkdienste integraler Bestandteil ihrer Lebenswelt. Ihr Beitrag beleuchtet dieses Spannungsfeld und die Veränderungen, die als Chancen und Herausforderungen aus der zunehmenden Durchdringung nahezu aller Lebensbereiche mit Medien und insbesondere social media für Jugendarbeit folgen.
  • Christoph Kappes (Publizist) erklärt am Beispiel der arabischen Revolutionen, wie das Internet als Meta-Medium neue Kommunikationsräume schafft, Information verdichtet, Prozesse beschleunigt und sich dabei zunehmend für ad hoc-Kommunikation eigent, die sich kaum mehr behindern lässt.
  • Verena Ketter (Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden) skizziert eine "vireale Sozialraumaneignung" als Ansatz einer sich wandelnden Jugendarbeit und spezifiziert die Methode der mobilen Jugendmedienbildung.
  • Tilmann Pritzens (Gangway e.V.) zeigt auf, dass webwork sich als nützliche Ergänzung zur klassischen Streetwork entwickelt und
  • Hans Schwab, Björn Bertram und Sonja Reichmann (Landesjugendring und Jugendserver Niedersachsen) fragen, welche zukunftsweisende Rolle der Jugendarbeit im Kampf der kulturellen Wertewelten zukommt.

Bibliographische Angabe: merz medien+erziehung, kopaed-Verlag, München, Heft 3, Juni 2011, 8 Euro

Redaktion: Dr. Dirk Hänisch

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