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Nachgefragt: Mehrheit der jungen Mittel- und Osteuropäer steht zur EU

Um die Einstellung zu Europa kennen zu lernen und zu verstehen, hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit Partnerorganisationen eine Umfrage unter Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren durchgeführt. Befragt wurden Jugendliche in Deutschland, Österreich, Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn.

Die jungen Leute wurden um ihre Einschätzung der Herausforderungen, vor denen die Europäische Union (EU) steht, der Vorteile der EU-Integration und ihrer Zukunft und Probleme gebeten. Einige Fragen drehten sich um das Thema Migration.

Die Ergebnisse zeigen, dass für eine klare Mehrheit der jungen Mittel- und Osteuropäer die EU-Mitgliedschaft ihres Landes eine gute Sache ist. Über 70 Prozent der Befragten aus allen Ländern bewerten dies positiv. Am skeptischsten sind junge Slowaken. Rund 30 Prozent halten es für schlecht, EU-Mitglied zu sein.

Die Befragten schätzen die europäische Staatengemeinschaft am meisten als Garant für Frieden. Eine Mehrheit davon findet es auch gut, innerhalb der EU in einem anderen Land studieren, leben und arbeiten zu können. Dass im Rahmen des Schengen-Raums die einstigen innereuropäischen Grenzkontrollen weggefallen sind, ist für 46 bis 63 Prozent der Befragten wichtig.

Als größtes Problem für die Europäische Union sehen die Jugendlichen den islamistischen Terrorismus, gefolgt von Zuwanderung und der Flüchtlingsfrage. Umweltverschmutzung, der Klimawandel und die Naturkatastrophen, die daraus folgen, stehen an dritter Stelle. Auch die Themen Arbeitslosigkeit, unsichere Jobs und die Kluft zwischen Arm und Reich beschäftigen junge Menschen in der Mitte und im Osten Europas.

Umfrageergebnisse in der Übersicht zum Download

Ein vollständiger Bericht mit auf die nationalen Ergebnisse abgestimmten Handlungsempfehlungen für nationale Akteure der Europa-Jugendbildung, politische Entscheidungsträger und andere Interessierte erscheint im Mai 2017.

Quelle: Bertelsmann Stiftung

Redaktion: DIJA

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