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Neue Internetpräsenz: Transferbereich „Mehrsprachigkeit“ bündelt Dienstleistungen für die Praxis

Zur Förderung der Mehrsprachigkeit entwickelten Wissenschaftler/innen vom Transferbereich des Sonderforschungsbereiches 538 „Mehrsprachigkeit“ an der Universität Hamburg von 2007 bis 2011 zahlreiche Konzepte und Anwendungen für die Praxis in den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesundheit und Wirtschaft. Die Beratungen, Fortbildungen, Dolmetsch- und Übersetzungsbetreuungen sowie Gutachten und Publikationen können nun über die neue Internetpräsenz gebündelt abgerufen und nachgefragt werden.

Der Transferbereich „Mehrsprachigkeit“ hat sich zum Ziel gesetzt, praxisrelevante Anwendungen aus der Grundlagenforschung zu entwerfen. Wie lernt der Mensch mehrere Sprachen und welche Chancen und Herausforderungen bieten mehrsprachige Gesellschaften? Angegliedert an den Sonderforschungsbereich 538 „Mehrsprachigkeit“ hat der bundesweit einzigartige geisteswissenschaftliche Transferbereich fünf Projekte mit Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäusern und Unternehmen verwirklicht und entsprechende Angebote entwickelt: Englisch für Lehrer/innen (Varietäten des Englischen in der gymnasialen Oberstufe), Kindlicher Spracherwerb und Mehrsprachigkeit für Erzieher/innen (Qualifizierungsmodul), Mehrsprachigkeit für Unternehmen (Textoptimierung in der mehrsprachigen Wirtschaftskommunikation), Dolmetschen für Krankenhausmitarbeiter/innen (Fortbildungsmodul) und Bilinguale Erziehung: Spanisch-Deutsch (Unterrichtsmaterialien).

Die Grundlagenstudien des SFB 538 haben gezeigt, dass sich eine frühe Auseinandersetzung mit weiteren Sprachen positiv sowohl auf den Zweitspracherwerb als auch auf die Entwicklung allgemeiner kognitiver Fähigkeiten auswirkt. Ebenso wurde deutlich, dass das menschliche Sprachvermögen auf Mehrsprachigkeit ausgelegt ist und dass individuelle und gesellschaftliche Einsprachigkeit in der Kulturgeschichte des Menschen die Ausnahme ist.

>> http://www.transfer-sfb538.uni-hamburg.de/

Quelle: Universität Hamburg

Redaktion: Christian Herrmann

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