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Neue Studie zu Anfängen und Auswirkungen deutsch-israelischen Jugendaustauschs auf die deutsch-israelischen Beziehungen erschienen

Mit den Anfängen und Auswirkungen deutsch-israelischen Jugendaustauschs auf die deutsch-israelischen Beziehungen beschäftigt sich die neu erschienene Studie Young Ambassadors. Youth Exchange and the Special Relationship between Germany and the State of Israel der Sozialwissenschaftlerin Dr. Simone Heil. Ihre empirische Untersuchung, die am Fachbereich für auswärtige Kulturpolitik der Jacobs-University in Bremen entstand, konzentriert sich auf Schüleraustauschprogramme zwischen den Partnerstädten Köln-Tel Aviv und Bremen-Haifa, an Hand derer die Autorin die besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel im Feld des Jugendaustauschs analysiert.

Neben einer Archiv- und Zeitungsrecherche führte Dr. Simone Heil 130 qualitative Interviews in Deutschland und Israel mit Politiker(inne)n, Bürgermeister(inne)n, Organisator(inn)en des Jugendaustausches, Lehrer(inne)n und ehemaligen Austauschschüler(inne)n, die zeigen, wie die Verflechtung zwischen der politischen „Makroebene“ und der „Mikroebene“ des Jugendaustauschs aufgrund des allmählichen Normalisierungsprozesses zwischen den beiden Staaten mit der Zeit abnimmt.

„Young Ambassadors“ ist eine umfangreiche, wissenschaftliche Studie, die auch Praktiker(inne)n im deutsch-israelischen Jugendaustausch neue Einblicke vermitteln kann. Sie ist in englischer Sprache erschienen (351 Seiten, Nomos Verlag, 54 EUR).

(Quelle: ConAct - Newsletter 04/2011)

Redaktion: DIJA

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