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Neue Studie zu weltwärts im Spiegel postkolonialer Theorieansätze erschienen

Im Fokus des wissenschaftlichen Interesses bei der Erforschung von Freiwilligendiensten standen bisher überwiegend die Effekte für die Persönlichkeitsentwicklung der Freiwilligen. Diese Studie stellt weltwärts erstmals in einen grundlegend sozialtheoretischen Kontext. Anhand der Reziprozitätstheorie zeigt Benjamin Haas, auf welchen Mechanismen und tieferen Logiken Freiwilligendienste wie weltwärts basieren. Dabei werden insbesondere Ambivalenzen und Asymmetrien offengelegt und diese im Spiegel postkolonialer Theorieansätze betrachtet. Leitende Fragen dabei sind: Welche Auswirkungen auf Gegenseitigkeitsprozesse hat die Positionierung des Programms im Entwicklungskontext? Welche Logiken von Geben und Nehmen werden dabei im Nord-Süd-Austausch transportiert? Können die Ambivalenzen durch strukturelle Veränderungen aufgelöst werden? Und wo liegen die Herausforderungen für die pädagogische Begleitung?

Mehr Informationen: studienfwd.wordpress.com/bande/band2/

Redaktion: Christian Herrmann

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