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Neuerscheinung: Da entwickelt sich was! Individuelle Lernprozesse im entwicklungspolitischen Freiwilligendienst “weltwärts” in Benin

Schriftzug 'Volunteer' über einer Reihe von mehrfarbigen Händen. Bildquelle: kabaldesch0 / pixabay.com

Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst „weltwärts“ ist von Ambivalenzen geprägt, die in asymmetrischen Machtbeziehungen zwischen Ländern des Globalen Südens und des Globalen Nordens begründet sind. Die Autorin geht der Frage nach: Könnte es nicht sein, dass die Freiwilligen gerade durch die Erfahrungen, in ungleiche Machtverhältnisse verwickelt zu sein, Kompetenzen entwickeln, die es ihnen ermöglichen, diese strukturellen Ungleichheiten zu reflektieren und aufzubrechen?

Die Autorin beleuchtet die individuellen Lernprozesse der deutschen Freiwilligen während ihres einjährigen Aufenthalts im westafrikanischen Benin. Sie beschreibt sowohl die Motivationen der jungen Menschen, entwicklungspolitisch tätig zu werden als auch ihre veränderten Einstellungen und ihr Verhalten nach ihrer Rückkehr. Hierzu entwirft sie vorab den Begriff einer nachhaltigkeitsbewussten Handlungskompetenz und fragt schließlich: Können die Freiwilligen an einem „Entwicklungs“modell mitwirken, welches vom klassischen Entwicklungsparadigma und einem einseitigen ökonomischen Wachstumsdenken Abstand nimmt?

Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich.

Weitere Informationen auf der Website der Schriftenreihe 'Interdisziplinäre Studien zu Freiwilligendiensten' ...

Quelle: Schriftenreihe 'Interdisziplinäre Studien zu Freiwilligendiensten

Redaktion: DIJA

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