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Österreich: Neue Jugendstrategie 2013-2020 vorgestellt

Der österreichische Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner hat heute in Wien die neue Jugendstrategie seines Ressorts vorgestellt, die Ziele, Projekte und Maßnahmenvorschläge für den Zeitraum 2013 bis 2020 enthält.

Die Ziele und Vorschläge der Jugendstrategie drehen sich rund um die drei Schwerpunkte Beschäftigung und Bildung, Beteiligung und Engagement sowie Lebensqualität und Miteinander. 

So soll Österreich im Jahr 2020 bei der Jugendarbeitslosigkeit weiterhin unter den drei besten EU-Ländern liegen, die Schulabbrecher-Quote 2020 die niedrigste in der EU sein und die Zahl der Unternehmensgründer unter 30 Jahre steigen. Darüber hinaus sollen auf Basis des im Herbst in Niederösterreich startenden Pilotprojekts "Was ich kann" vor allem informell erworbene Schlüsselkompetenzen im Berufsleben stärker anerkannt werden. Als weitere Maßnahme sieht die Jugendstrategie eine neue Checkliste für Qualitätspraktika vor. 

In Zukunft soll sich die Quote der freiwillig engagierten Jugendlichen auf zumindest 50 Prozent erhöhen und die Wahlbeteiligung der Erstwähler/-innen steigen. Notwendig dafür ist aus Mitterlehners Sicht auch ein Ausbau der politischen Bildung an Schulen, damit Jugendliche ihr Wahlrecht ab 16 informiert ausüben können. Zu diesem Thema wird daher eine Machbarkeitsstudie erstellt.

Ein weiteres Strategieziel dreht sich um den Schwerpunkt Lebensqualität & Miteinander, in dessen Rahmen Mitterlehner neue Jugendbanken ("Youth Banks") etablieren will. Dafür soll ein Projektfonds nach dem Modell der europäischen "Lokalen Agenda 21" aufgesetzt werden, mit dem regionale Nachhaltigkeits-Projekte unterstützt werden.

Die neue Jugendstrategie zum Nachlesen (pdf, 1,1 MB, 43 Seiten) hier ...

Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), gesehen 27.6.13

Redaktion: DIJA

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