zur Übersicht

Österreich: Umfrage zu Interesse der Jugendlichen am bevorstehenden EU-Ratsvorsitz veröffentlicht

Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik, des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres und der Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich wurde in Begleitung der Wanderausstellung "EUROPA#wasistjetzt" österreichweit zwischen September 2017 und einschließlich Mai 2018 eine Umfrage unter 3168 Jugendlichen zu ihrer Einstellung zur österreichischen EU-Ratspräsidentschaft durchgeführt.

Das Thema „EU-Ratsvorsitz“ stößt bei den befragten Jugendlichen auf geteiltes Interesse. Insgesamt 42 Prozent zeigen sich daran „sehr“ (11 Prozent) bzw. „eher schon“ (31 Prozent) interessiert. Für insgesamt 58 Prozent gilt das „eher nicht“ (41 Prozent) bzw. „gar nicht“ (17 Prozent).

Schüler äußern mit 45 Prozent („sehr/eher“) etwas stärkeres Interesse am EU-Ratsvorsitz als Schülerinnen (37 Prozent „sehr/eher“).

Mit steigendem Alter nimmt das Interesse am heimischen EU-Ratsvorsitz etwas zu. Während 36 Prozent der Befragten bis 15 Jahre „sehr/eher“ Interesse bekunden, sind es in der Altersgruppe der 16 bis 18-Jährigen 42 Prozent und bei Befragten ab 19 Jahre 44 Prozent.

Insgesamt sagen 45 Prozent der befragten Jugendlichen, dass Österreich während der Zeit seines EU-Ratsvorsitzes „sehr viel“ (11 Prozent) bzw. „eher viel“ (34 Prozent) bewirken kann. 55 Prozent zeigen sich in dieser Frage skeptischer und sind der Ansicht, dass unser Land „eher wenig“ (47 Prozent) bzw. „sehr wenig“ (8 Prozent) erreichen kann.

Mit niedrigerem Alter wird etwas häufiger angenommen, dass Österreich während seines Ratsvorsitzes etwas bewirken kann. Befragte, die 15 Jahre oder jünger sind, glauben dies zu 48 Prozent („sehr viel/viel“), 16 bis 18-Jährige teilen diese Ansicht zu 46 Prozent, Jugendliche ab 19 tun dies zu 43 Prozent.

Vollständige Pressemeldung der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik mit mehr Hintergrundinformationen zur Umfrage: Österreichs EU-Vorsitz gute Gelegenheit, Jugendliche in die Diskussion über Europa stärker einzubinden

Quelle: Österreichische Gesellschaft für Europapolitik

 

 

Redaktion: DIJA

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter