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Polnische Ratspräsidentschaft möchte Freiwilligenarbeit zertifizieren

Furios beginnt der Entwurf einer Ratsentschließung, den die polnische Ratspräsidentschaft erstellt hat. Darin wird der Rat für Beschäftigung und Soziales aufgerufen, Freiwilligenarbeit sozialpolitisch abzusichern. Mitgliedstaaten und EU-Kommission sollen den Wert von Freiwilligenarbeit „als eine Form der nicht formalen und informellen Bildung fördern, die dazu beiträgt, neue Fähigkeiten und Kompetenzen in jedem Alter und in jeder sozialen Gruppe hervorzubringen.“ Dafür, so eine Idee, soll ein einheitliches Rahmenwerk zur Anerkennung professioneller Qualifikationen und Kompetenzen, die man durch Freiwilligenarbeit erlangen kann, aufgestellt werden – vergleichbar mit dem Europass oder dem Youthpass. Die Kommission soll ein Weißbuch mit einheitlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Freiwilligentätigkeit in Europa erstellen.

Außerdem soll sie ein Indikatorensystem erarbeiten, mit dem die Rolle der Freiwilligenarbeit innerhalb relevanter EU-Politikbereiche bewertet werden kann. Diese wären dann auch eine Grundlage für die Vergleichbarkeit von Daten und für die Identifizierung von bestehenden und neuen Bereichen für Freiwilligenarbeit, die eine engere Kooperation in Europa verlangen.

>> Mehr Informationen über die polnischen jugendpolitischen Schwerpunkte auf den Seiten von JUGEND für Europa.

Quelle: jugendpolitikineuropa.de

Redaktion: Christian Herrmann

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