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Referendum in Luxemburg: Jugendparteien wollen für Wahlrecht ab 16 Jahren und Ausländerwahlrecht stimmen

Wahlzettel. Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

Die politischen Jugendorganisationen in Luxemburg - die Christlich-Soziale Jugend (Chrëschtlech Sozial Jugend, CSJ), die Jungen Liberaldemokraten (Jeunesse démocrate et libérale, JDL), die Jungsozialisten und die Jungen Grünen (Jonk Gréng) - haben in einer gemeinsamen Presseerklärung ihr Votum für das Ausländerwahlrecht und das Wahlrecht ab 16 Jahren erklärt.

Bei dem in Luxemburg geplanten Volksreferendum am 7. Juni wollen sie dafür stimmen, dass Bürger/-innen in Luxemburg ohne luxemburgische Nationalität das Wahlrecht erhalten sollen. Ihrer Ansicht nach sollte das Wahlrecht des Landes nicht mehr an die Nationalität gebunden sein. Der Anteil an nicht-luxemburgischen Bürger/-innen liegt inzwischen bei 44 %.

Ebenso sprechen sich die Jugendorganisationen für das Wahlrecht für Jugendliche ab 16 Jahren aus. Politisch interessierte Jugendliche sollen die Möglichkeit und Chance haben, ihre Stimme abzugeben. Die Jugendorganisationen plädieren dafür, dass politische Bildung an Schulen mehr gefördert werden sollte.

Das Referendum sieht eine Abstimmung über drei Fragen vor: die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre, die zeitliche Beschränkung der Mandate von Regierungsmitgliedern auf zehn Jahre und die Einführung des Wahlrechts für ausländische Mitbürger/-innen, die schon mindestens zehn Jahren in Luxemburg gewohnt und sich vorher bereits an Kommunal- oder Europawahlen im Land beteiligt haben. Mehr Informationen dazu unter: referendum.lu/de/

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Jugendparteien

Redaktion: DIJA

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