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Regierung: Zukunft des Japan-Tourismus ungewiss

Die Zukunft von Reisen aus und nach Japan ist derzeit völlig ungewiss. Eine Prognose zur Entwicklung des Tourismus sei nach Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe ”überhaupt nicht möglich“, erläuterte die Bundesregierung am Mittwoch im Tourismusausschuss. Die deutschen Reiseveranstalter hätten alle Reisen nach Japan bis zum 30. April abgesagt. Im Jahr 2010 seien rund 124.000 Deutsche nach Japan gereist, hieß es weiter. Unklar ist auf der anderen Seite, ob die Katastrophen in Japan Auswirkungen auf die Reisepläne der Japaner nach Deutschland hätten. Nach Angaben der Deutschen Zentrale für Tourismus übernachteten Japaner im vergangenen Jahr rund 1,08 Millionen Mal in Deutschland.

Das Auswärtige Amt warnt aufgrund der weiterhin instabilen Lage in den Kernkraftwerken in Fukushima vor Aufenthalten im Krisengebiet im Nordosten der Insel Honshu (Teilreisewarnung). Ferner wird von nicht erforderlichen Aufenthalten im Großraum Tokio/Yokohama abgeraten. Jeder Aufenthalt sollte sorgfältig abgewogen werden und erfolgt auf eigenes Risiko, fügte die Bundesregierung im Ausschuss hinzu.


Quelle: hib, Nr. 152

Redaktion: Dr. Dirk Hänisch

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