zur Übersicht

Rekordjahr für Studienaufenthalte im Ausland

Beliebteste Erasmus-Zielländer 2012-2013. Bildquelle: http://europa.eu/

Im Studienjahr 2012/2013 haben fast 270 000 Studierende – so viele wie nie zuvor – Stipendien der EU für Studien- oder Berufsbildungsaufenthalte im Ausland erhalten. Dies ist heute (10.07.2014) von der Europäischen Kommission veröffentlichten Statistiken zu entnehmen. Am beliebtesten waren weiterhin Aufenthalte an anderen Hochschulen, doch bereits ein Fünftel der Studierenden (55 000) entschied sich für Erasmus-Praktika in Unternehmen.
Die drei beliebtesten Zielländer für Erasmus-Studierende waren 2012/2013 Spanien, Deutschland und Frankreich. Von Deutschland ins Ausland zog es 34.891 angehende Akademiker/-innen. Das ist ein Plus von fünf Prozent. Gemessen an der Gesamtzahl der Hochschulabsolvent(inn)en im Land entsandten Luxemburg, Liechtenstein, Finnland, Lettland und Spanien die meisten Studierenden.

Den Statistiken zufolge betrug das durchschnittliche Erasmus-Stipendium, das einen Teil der Reise- und der Aufenthaltskosten im Ausland abdecken soll, 272 EUR pro Monat. Im Schnitt bleiben die Erasmus-Teilnehmenden sechs Monate an der Gastuniversität.

Doch Erasmus ist nicht allein ein Austauschprogramm für Studierende. Im akademischen Jahr 2012/2013 erhielten auch über 52 600 Mitarbeiter/-innen aus Forschung, Lehre und Verwaltung Fördermittel für Lehr- oder Weiterbildungsaufenthalte im Ausland aus dem Programm.
Zudem entschlossen sich 500 Mitarbeiter/-innen von Unternehmen – 20 % mehr als im Vorjahr – zu einem Lehraufenthalt an Hochschulen im Ausland;

Das Erasmus-Programm existiert seit 1987. Drei Millionen junge Menschen haben seitdem persönlich und beruflich davon profitiert, darunter über 450.000 deutsche Studierende
Erasmus war bisher Teil des Programms für lebenslanges Lernen (2007-2013), an dem 33 Länder teilnahmen: die EU-Mitgliedstaaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz und die Türkei.
Erasmus+, das neue EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport, ist im Januar 2014 angelaufen. Es verfügt für den Zeitraum 2014-2020 über ein Gesamtbudget von knapp 15 Mrd. EUR, d. h. 40 % mehr als im Vorläuferzeitraum.

Quelle: europa.eu/rapid/press-release_IP-14-821_de.htm

Redaktion: DIJA

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter