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Schwedisches Parlament beschließt neue Jugendpolitik - Jugenddachverband LSU kritisch

Bücher und Utensilien eines Richters in einem Gerichtssaal. Foto: Junial Enterprises - Fotolia

Das schwedische Parlament hat am Dienstag (17.6.14) den Vorschlag der Regierung für eine neue Jugendpolitik angenommen und verabschiedet. Die neue Jugendpolitik in Schweden richtet sich an alle Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren. In dem neuen vorgeschlagenen Ziel der Jugendpolitik heißt es: "Alle Jugendlichen sollen gute Lebensbedingungen haben und die Macht, ihr Leben und ihren Einfluss in der Gesellschaft zu gestalten" (Siehe dazu auch die Meldung auf dija.de vom 21.3.14 ...). Mit der Verabschiedung der neuen Jugendpolitik treten diese neuen Ziele nun in Kraft.

Schwedens Dachverband der Jugendorganisationen LSU äußerte sich kritisch zur Verabschiedung des Vorschlags. Dieser meint, dass die schwedische Regierung hohe politische Ambitionen hat und setzt, ohne aber die notwendigen Ressourcen für eine effiziente und starke Politik bereitzustellen. Nach Ansicht des LSU bleibt die Frage nach der öffentlichen Förderung für die Selbstorganisation von Jugendlichen völlig ungeklärt. Sportverbände würden fast viermal so viel staatliche Förderung für ihre Arbeit erhalten wie Kinder- und Jugendorganisationen, die sich für die Entwicklung der Demokratie engagierten oder Angebote für Jugendliche für eine sinnvolle Freizeitgestaltung machten.

Quellen: Schwedisches Parlament, LSU

Redaktion: DIJA

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