zur Übersicht

Schweiz: Aktuelle Berichte zum nationalen Programm 'Jugend und Gewalt' veröffentlicht

Weinende Frau. Bildquelle: Counselling / pixabay.com

In den Kantonen Waadt und Zürich wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Befragungen von Jugendlichen zu ihren Gewalterfahrungen sowohl als Täterinnen und Täter als auch als Opfer durchgeführt. Jetzt ist eine vergleichende Studie zu Jugendgewalt in diesen Kantonen erschienen. Dabei ist ein Rückgang von Gewalttaten wie Körperverletzung, Raub und Erpressung zu verzeichnen. Dieser wurde in erster Linie im öffentlichen Raum beobachtet und damit erklärt, dass die Jugendlichen seltener ausgehen.

2014 wurden die Themen Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen und Cybermobbing neu in die Studie aufgenommen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass Gewalt bei vielen jungen Paaren verbreitet ist: Mehr als die Hälfte der befragten Jugendlichen gab an, innerhalb eines Jahres Gewalt erlebt zu haben, dies vor allem in Form von Überwachung und Kontakteinschränkung durch die Partnerin bzw. den Partner. Beim Cybermobbing konnte ein starker Zusammenhang mit «traditionellem» Mobbing bestätigt werden. Die beiden Formen werden oft von der gleichen Täterschaft begangen und von den gleichen Opfern erlitten.

Der Bericht La violence parmi les jeunes zum Vergleich der Resultate der Kantone Zürich und Waadt ist in französischer Sprache mit Zusammenfassungen in Deutsch, Italienisch und Englisch verfügbar.

Weitere Berichte und Informationen zum nationalen Programm Jugend und Gewalt:

Quelle: jugendundgewalt.ch - Präventionsprogramm von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden

Redaktion: DIJA

Begleiten Sie uns

RSS-Feed abonnieren IJAB auf Facebook IJAB-Alumni-Gruppe auf Facebook IJAB auf Twitter IJAB auf YouTube

Newsletter