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Schweiz: Bund soll mehr Kompetenzen in der Jugendpolitik erhalten

Am Freitag, den 26. Oktober, hat sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Schweizer Nationalrates für „eine bessere Verfassungsgrundlage für die Kinder- und Jugendpolitik“ ausgesprochen. Die Kommission beschloss, einen Vorschlag für eine Verfassungsänderung in die Vernehmlassung zu geben, mit welcher der Bund die Kompetenz erhält, in allen wichtigen Bereichen der Kinder- und Jugendpolitik Mindeststandards festzulegen.

In der Schweiz sind die Kompetenzen in allen Bereichen, welche Kinder und Jugendliche betreffen, auf allen staatlichen Ebenen verteilt. Der Bund kann seine Rolle nur teilweise und nur sektoriell wahrnehmen. Ziel ist es, von einer sektoriell betriebenen Kinder- und Jugendpolitik zu einer ganzheitlichen Gesamtstrategie zu wechseln, welche die Bemühungen aller staatlichen Ebenen von Bund, Kantone und Gemeinden einschließt. Durch eine Verfassungsänderung könnte der Bund künftig, in Zusammenarbeit mit den Kantonen und Gemeinden, zu jugendpolitischen Themen – wie Schutz, Partizipation und Promotion – aktiv werden.

Quelle: http://www.sajv.ch/de/news/news/2012/11/01/initiative-amherd-fuer-eine-bessere-verfassungsgrundlage-fuer-die-kinder-und-jugendpolitik/

Redaktion: DIJA

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