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Schweiz: Erfolgreiche Beteiligung an EU-Rahmenprogrammen fortführen

Der Bundesrat hat die Schweizer Beteiligung an den Rahmenprogrammen der EU in den Bereichen Forschung und Innovation einerseits und allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport andererseits auf den Weg gebracht. Damit soll zum einen für Schweizer Forschende weiterhin der Zugang zur zweitwichtigsten öffentlichen Förderquelle und zum europaweiten Forschungsnetzwerk offen stehen.

Zum anderen sollen in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport Lernende und Studierende auch in Zukunft an Mobilitätsaktivitäten teilnehmen können. Der genannte Gesamtkredit der beiden Beschlussvorlagen beläuft sich auf rund 4,7 Milliarden Franken für die Jahre 2014 bis 2020. Deren Genehmigung durch das Parlament ermöglicht es dem Bundesrat, die Verhandlungen mit der EU über eine Erneuerung der beiden bilateralen Abkommen zu führen.

„Erasmus für alle"

Die Schweiz ist seit 2011 an den Bildungs- und Jugendprogrammen der EU vollumfänglich beteiligt. Mit der Beschlussvorlage zur Finanzierung der Schweizer Beteiligung am Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport wird eine nahtlose Weiterbeteiligung an der künftigen Programmgeneration „Erasmus für alle" 2014-2020 angestrebt. Der Gesamtkredit beläuft sich auf rund 300 Millionen Franken.

Kernbestandteil von „Erasmus für alle" sind die Mobilitätsaktivitäten von Studierenden, Schülerinnen und Schülern, Lernenden und Jugendlichen, aber auch von Lehrpersonen und Personal aus Bildungsinstitutionen und der Jugendförderung. Während der laufenden Programmgeneration konnten alleine im Jahr 2011 Mobilitätsaktivitäten für über 6000 Schweizerinnen und Schweizern in Europa ermöglicht werden. Weitere Bestandteile von „Erasmus für alle" sind Partnerschaften zwischen Bildungsinstitutionen, Behörden, Sozialpartnern und Jugendeinrichtungen. Außerdem werden internationale Bildungsreformen und -projekte gefördert.

Die Genehmigung der beiden Beschlussvorlagen durch das Parlament ermöglicht es dem Bundesrat, die entsprechenden Verhandlungen mit der EU zu führen und die Erneuerung der beiden bilateralen Abkommen zu erarbeiten. Dadurch soll eine ununterbrochene Beteiligung der Schweiz sichergestellt werden können. 

Die Informationen über Forschung und Innovation finden Sie hier: http://www.news.admin.ch/message/index.html?lang=de&msg-id=47933

Quelle: www.news.admin.ch

Redaktion: DIJA

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