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Schweiz: Neues Bundesgesetz passt Förderung der außerschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an

Mit dem neuen Bundesgesetz über die Förderung der außerschulischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen (KJFG) wird in der Schweiz die bisherige Förderung der außerschulischen Arbeit den heutigen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen angepasst. Außerdem werden damit Grundlagen für die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure in der Kinder- und Jugendpolitik gelegt. Der Schweizerische Bundesrat setzt das Gesetz und die ebenfalls totalrevidierte Verordnung zum 1. Januar 2013 in Kraft. Die bisher zur Verfügung stehenden Finanzmittel werden von rund 6,9 Millionen Schweizer Franken (CHF) pro Jahr auf 8,4 Millionen CHF erhöht.

Was ist neu?

  • Die Förderung der außerschulischen Arbeit wird auf die Kinder ab dem Kindergartenalter ausgedehnt.
  • Es wird eine rechtliche Grundlage für die Förderung der politischen Partizipation von Kindern und Jugendlichen auf Bundesebene geschaffen.
  • Das bisherige Antragssystem wird durch den Einsatz eines webbasierten Informatiksystems vereinfacht.
  • Gemeinde und Kantone können jetzt Finanzhilfen des Bundes für Modellvorhaben in der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bekommen.
  • Jeder Kanton kann innerhalb von acht Jahren nach Inkrafttreten des KJFG einen Antrag auf Finanzhilfe des Bundes für die Weiterentwicklung seiner kantonalen Kinder- und Jugendpolitik stellen. Pro Kanton stehen dafür maximal 450 000 CHF zur Verfügung.

Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft, gesehen 18.10.2012

Redaktion: DIJA

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