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Schweiz: SAJV startet Projekt zur Förderung der Inklusion von LGBT+ Jugendlichen in Jugendverbänden

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände verkündet den Auftakt des Projekts „Break Free“. Das Projekt fördert aktiv die Inklusion von LGBT+ Jugendlichen in Jugendverbänden und leistet wichtige Sensibilisierungsarbeit. Durchgeführt wird das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der LGBT+ Jugendorganisation Milchjugend.

Teil der SAJV-Strategie 2017–2019 ist es, LGBT+ Jugendliche in der Schweiz zu stärken. „Wir haben festgestellt, dass Jugendliche oftmals nach ihrem Coming-out die Jugendverbände verlassen, in denen sie jahrelang Mitglied waren“, sagt Andreas Tschöpe, SAJV-Geschäftsleiter. Gründe dafür sind Stigmatisierung, Diskriminierung, Exklusion und die Angst davor. Gerade das Jugendalter stellt eine kritische Phase zur Entwicklung des Selbst dar. Der Kontakt und die Erfahrung mit Peers sind prägend.
 
Im Moment bestehen zahlreiche Bestrebungen, die Situation von LGBT+ Menschen in der Schweiz zu verbessern. Die SAJV als Dachverband von 55 Kinder- und Jugendorganisationen, die insgesamt rund 300000 Kinder und Jugendliche umfassen, sieht sich als wichtige Akteurin. Erstens ist es wichtig, früh mit der Inklusion – hier von LGBT+ Jugendlichen – zu beginnen, um den nationalen Zusammenhalt zu fördern und Vorurteilen vorzubeugen. Zweitens sind Jugendverbände ein ideales Mittel zur Inklusion, da sie gleichzeitig einen offenen Rahmen und eine klare Ausprägung besitzen. Es ist wichtig, diese offen und tolerant zu gestalten, damit jugendliche ihre Identität entwickeln können.

Die ausführliche Medienmitteilung sowie eine Beschreibung des Projekts "Break free" finden Sie auf der Internetseite der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände.
 
Quelle: Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV)

Redaktion: DIJA

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