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Serbien: Lokale Selbstverwaltungen erhalten Auszeichnung für ihr Engagement für Jugendliche

Der Verein der „Bürgerinitiative“ hat die Auszeichnungen „Mladgrad“ verliehen, die zum zweiten Mal an die lokalen Selbstverwaltungen gehen, welche den größten Beitrag zur Verbesserung der Lage der Jugendlichen in der Lokalgemeinde geleistet haben.

Insgesamt gab es 100 Nominierungen. Die Gemeinde Obrenovac erhielt als lokale Selbstverwaltung die Auszeichnung für den Gesamtbeitrag zur Verbesserung der Lage der Jugendlichen in der Lokalgemeinde, der Verein „Forca“ aus Pozega erhielt als lokale Jugendorganisation die Auszeichnung für seinen Beitrag zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Kommune und den Jugendlichen, die Gemeinde Becej bekam als lokale Selbstverwaltung den Preis für die Übergabe des öffentlichen Raums den jungen Menschen. Eine besondere Auszeichnung für den Beitrag zur Verbesserung des Status von gefährdeten Gruppen erhielt die Gemeinde Backi Petrovac, wobei die besondere individuelle Auszeichnung an den Koordinator des Büros für Jugendliche aus Prijepolje, Admir Veljovic, ging.

Die Ministerin für Jugend und Sport Snezana Samardzic Markovic gratulierte den Ausgezeichneten und hob hervor, man müsse den Jugendlichen in Serbien ein eindeutiges Signal senden, dass sie von Bedeutung für die Gemeinde sind, denn nur so können sie den Anreiz bekommen, im Land zu bleiben. Es sei nicht ausreichend, die Jugendpolitik nur in Belgrad zu betreiben, vielmehr müssen die Sorge und das Interesse für die jungen Menschen in jeder Kommune gezeigt werden. „Bisher wurden in den Gemeinden über 100 Aktionspläne verabschiedet, welche konkrete Initiativen darstellen. Die Aktivitäten der Jugendlichen werden vier Jahre lang finanziert, was darauf hinweist, dass sich die lokalen Selbstverwaltungen doch um sie kümmern“, sagte die Ministerin. Sie hat alle lokalen Selbstverwaltungen aufgerufen, den Jugendlichen die öffentlichen Räume zur Verfügung zu stellen, wenn sie solche Möglichkeiten haben. Dort werden sie ihre Tätigkeiten ausüben.

Quelle: Das internationale Radio Serbien

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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