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Situation am Arbeitsmarkt bleibt für junge Menschen schwierig

Streetart: bemalte Hauswand mit einem Mann, der sich die Krawatte bindet. Bildquelle: Marvin Siefke / pixelio.de.

Der jüngste Quartalsbericht der Europäischen Kommission über die Beschäftigungssituation und die soziale Lage in der EU bestätigt, dass für junge Menschen unter 25 Jahren die Lage am Arbeitsmarkt sehr schwierig bleibt: Im April 2014 betrug die Arbeitslosenquote in dieser Altersgruppe 22,5 %. Vom Beschäftigungswachstum konnten bisher in erster Linie ältere Arbeitnehmer (55-64 Jahre) profitieren. Junge Menschen sind auch am stärksten von Unterbeschäftigung betroffen und fühlen sich bei der Arbeitssuche entmutigt.
Zu dem Quartalsbericht über Beschäftigungssituation und soziale Lage gelangen Sie unter: ec.europa.eu/social/main.jsp.

Um den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu unterstützen, hat die Kommission länderspezifische Empfehlungen zur Verbesserung der öffentlichen Arbeitsverwaltungen, zur allgemeinen und beruflichen Bildung, zur Förderung der Lehrlingsausbildung und zur raschen Umsetzung der Jugendgarantie an die Mitgliedstaaten gerichtet. (ec.europa.eu/europe2020/making-it-happen/country-specific-recommendations/index_en.htm)

Heute, am Montag, den 30.6.2014, diskutierten Detlef Eckert von der EU-Kommission, Jörg Asmussen, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Vertreter der Arbeitsministerien in Italien und Griechenland über Bilanz und Herausforderungen der Europäischen Jugendgarantie. Detlef Eckert, Direktor für Beschäftigungspolitik in der EU-Kommission, sagte: " … wichtiger [als 6 Mrd. Euro aus der Jugendbeschäftigungsinitiative] aber ist die Reformbereitschaft der Mitgliedstaaten – und da passiert mehr, als es manchmal den Anschein hat".

Bisher haben zwölf Mitgliedstaaten Programme eingereicht, um die Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für Projekte der Jugendgarantie und der Jugendbeschäftigungsinitiative einsetzen zu können; acht Staaten arbeiten noch an ihren Programmen. Die Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten dabei, sie führt Gespräche mit den nationalen Behörden und wird im Juli einen Workshop ausrichten, der die Antragsphase weiter beschleunigen soll.  
Staatssekretär Asmussen sagte, es müsse möglich sein, die 6 Mrd. Euro schneller und einfacher für nachhaltige Projekte abzurufen.

Quellen:

Redaktion: DIJA

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