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Staatssekretär Josef Hecken: "Jugendpolitik in Europa weiter vorantreiben"

Unter dem Titel "Quo Vadis Europäische Jugendpolitik?" fand am 19. September ein Abend zur Zukunft der Europäischen Jugendpolitik statt. Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern, Europäischem Parlament, Europäischer Kommission sowie Europäischem Jugendforum haben sich über Chancen und Herausforderungen von Jugendpolitik in der aktuellen EU-Finanz- und Schuldenkrise ausgetauscht. Zentrale Erkenntnis des Treffens in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU in Brüssel: Jugendliche müssen Europa als Lern-, Engagement-, und Lebensraum kennenlernen, um die Europäische Integration weiterzuführen.

Ein zentrales Instrument um Europa zu erleben ist das EU-Jugendprogramm JUGEND IN AKTION. Es fördert Jugendbegegnungen, Jugendinitiativen und den Europäischen Freiwilligendienst. Im Rahmen der EU-Haushaltsverhandlungen für 2014 - 2020 steht dieses auf dem Prüfstand. Die Bundesregierung spricht sich sehr deutlich für den Erhalt eines sichtbaren und eigenständigen Jugendprogramms aus.

EU-Jugendprogramm soll erhalten bleiben

Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Josef Hecken, sagte anlässlich der Sitzung: "Wir brauchen auch in Zukunft ein Jugendprogramm, das für alle Jugendliche in Deutschland, unabhängig von sozialem Status, Herkunft und Schulabschluss offen ist. JUGEND IN AKTION bietet umfangreiche und unmittelbare Lernchancen außerhalb der klassischen Bildungssysteme. Darauf wollen wir aufbauen und die Jugendpolitik in Europa weiter vorantreiben."

Der mehrjährige EU-Finanzrahmen steht im Zeichen Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Die Bundesregierung beteiligt sich aktiv an der inhaltlichen Debatte zur Zukunft der EU-Programme im Bildungs- und Jugendbereich. Aus diesem Anlass wurde der EU-Kommission von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder das Positionspapier der Bundesregierung zu einem künftigen EU-Jugendprogramm ab 2014 vorgelegt.

Anforderungen an ein EU-Jugendprogramm ab 2014

Mit dem Positionspapier verfolgt die Bundesregierung das Ziel einer neuen Generation des EU-Jugendprogramms, die auf den positiven Grundlagen des jetzigen Programms JUGEND IN AKTION aufbaut.

Unter anderem soll das Programm diese drei Ziele verfolgen:

  • Non-formales und informelles Lernen ermöglichen
  • Gesellschaftliche Beteiligung und europäischen Bürgersinn fördern
  • Lebensbedingungen junger Menschen in Europa durch eine eigenständige Jugendpolitik verbessern.

Quelle: BMFSFJ, 19.09.2011.

Redaktion: Kerstin Wondratschek

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