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Startschuss für Europäische Ausbildungsallianz

Mehr Ausbildungsplätze und eine praxisorientierte Berufsausbildung will die Kommission mit ihrer am 2. Juli gestarteten Europäischen Ausbildungsallianz schaffen. 

Auf der "WorldSkills 2013", einen internationalen Berufsbildungswettbewerb in Leipzig, gaben die EU-Kommissare Androulla Vassiliou, zuständig für Bildung und Jugend und EU-Beschäftigungskommissar László Andor den Startschuss für eine Reform der Berufsausbildung. Die Allianz bringt zentrale Akteure aus der Arbeitswelt und dem Bildungswesen zusammen. Insbesondere sollen aus den erfolgreichsten Ausbildungssystemen in der EU, wie der deutschen dualen Berufsausbildung in Deutschland, geeignete Lösungen für alle EU-Staaten abgeleitet werden.

"Wir müssen jetzt handeln und alle an einem Strang ziehen, damit unsere jungen Menschen die Kompetenzen und Fertigkeiten erwerben, die sie für ihre persönliche und berufliche Entwicklung benötigen", sagte Kommissarin Vassiliou. "Die Jugendarbeitslosigkeit ist unannehmbar hoch. Deshalb müssen diejenigen, die in der Bildung und auf dem Arbeitsmarkt Verantwortung tragen, dringend zusammenarbeiten, um den jungen Europäerinnen und Europäern den Übergang von der Schule zur Arbeitswelt zu erleichtern", ergänzte Kommissar Andor.

In Ländern mit leistungsfähigen Berufsbildungssystemen wie Deutschland, Dänemark, Niederlande und Österreich ist die Jugendarbeitslosigkeit oft niedrig. Deshalb ist die Berufsausbildung ein Kernstück der Jugendgarantie, die die Kommission im Dezember 2012 im Rahmen ihres Pakets zur Jugendbeschäftigung vorgeschlagen hatte und die der Rat im April 2013 angenommen hat. Die Allianz wird nationale Reformen zum Aufbau oder zur Stärkung von Berufsausbildungssystemen unterstützen. Die Kommission ermutigt alle Beteiligten wie Sozialpartner und Arbeitgeberverbände, feste Zusagen für die Mobilisierung öffentlicher und privater Mittel für Berufsbildungsprogramme nach dem Vorbild der Lehrlingsausbildung zu machen.

Weitere Informationen zur Europäische Ausbildungsallianz auf den Webseiten der Kommission und in der ausführlichen Pressemitteilung.

Quelle: Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, 2. Juli 2013.

Redaktion: DIJA

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